Mai 15

Mannschaftskampf vom 28.04.24

 

am Sonntag, dem 28.4 hat unsere zweite Mannschaft als Gast in Haßloch gespielt.

Dabei ging es vor allem für Haßloch um eine ganze Menge, denn ein Sieg gegen uns würde den unangefochtenen ersten Platz in der Bezirksliga Nord/Ost, und damit den Aufstieg, bedeuten, bevor überhaupt die letzte Runde begonnen hat.

Wir auf der anderen Seite haben gegen Ende der Saison eine solide Platzierung in der Mitte der Tabelle erreichen können, welche sich auch im letzten Kampf nicht mehr wirklich ändern kann. Es galt also weder krampfhaft für einen Aufstieg zu kämpfen, noch einen Abstieg zu vermeiden.

Während sich Uwe Schäfer (1) mit seinem Gegner nach nur 15 Zügen auf ein schnelles Remis einigen konnte, musste direkt nebenan Alexander Beck (2) ordentlich mit einem alt bekannten Gegenspieler kämpfen, Sandro Elbel. Die zwei finden sich schon seit Jahren auf den verschiedensten Schachveranstaltungen immer wieder gegeneinander aufgestellt.

Aber auch an Brett zwei konnten wir nach einem längeren Kampf ein Remis ergattern.

Für Hubert Röhrenbeck (3), welcher zu seinem Leidwesen eine sehr unglückliche Saison hatte und immer wieder mit seiner Leistung unzufrieden war, konnte in diesem Mannschaftskampf aber auch endlich mal wieder zeigen, wie gut er doch spielen kann und hat, wie die zwei Bretter vor ihm, auch ein Remis erkämpfen können, gegen einen Spieler mit über 150 DWZ mehr.

Die Erfolgssträhne der ersten drei Bretter konnten wir jedoch leider nicht aufrechterhalten, Julian Schuhmann (4) konnte seine Partie leider nicht für sich entscheiden, nach einem massiven Patzer, der eine eher ausgeglichene Stellung sofort verloren hat.

Direkt am nächsten Brett, bei Gerald Becker (5), konnten wir jedoch einen entscheidenden Sieg für die Mannschaft erringen, nach einem spannenden Angriff auf dem Königsflügel und einer darauf folgenden Aufgabe des Gegners.

Für Kurt Appel (6) gab es leider eine ganz ungünstige Gegnerauswahl, denn er musste mit einem DWZ Unterschied von fast 350 zu Gunsten des Gegners spielen, konnte sich für eine ganze Weile auch gut behaupten, wurde dann letztlich jedoch leider besiegt.

Besser lief es wieder für Andreas Röder (7), welcher nach einer 46 zügigen Partie ein wichtiges Remis für die Mannschaft erkämpfen konnte.

Besonders tragisch war der Sonntag für Thomas Hoffelder (8), der den Großteil seiner Partie sehr sehr gut Stand und seinen Gegner kontinuierlich zurückdrängen konnte, dann aber ähnlich wie an Brett vier mit einem Fehler das Ende der Partie besiegelte.

Am Ende konnten wir den Mannschaftskampf leider nicht für uns entscheiden und nur eine Niederlage von 3 zu 5 nach Hause bringen.

 

Apr 24

Mannschaftskampf vom 21.04.24

1.Pfalzliga wir kommen – aber leider von oben

Um es eingangs gleich mit den Worten von Ralph Ritter zu formulieren: „Wir haben in dieser Saison gespielt wie
Absteiger und deshalb sind wir abgestiegen“.
Doch eins nach dem anderen.

Am letzten Sontag (21.04.24) musste unsere erste Mannschaft zur zentralen Endrunde nach Thallichtenberg
reisen. Dort traf man in einem klassischen Endspiel gegen den Abstieg auf den Mitkonkurrenten Heidesheim. Wir
waren gut aufgestellt und auch Heidesheim brachte an diesem Tag der Bedeutung des Kampfes angemessen seine
bisher beste Mannschaft an die Bretter. Die theoretische Gewinnerwartung lag bei einem 4:4, was uns den
Klassenerhalt gesichert hätte. Heidesheim musste gewinnen.

Um 11:00Uhr wurden die Bretter eröffnet und der erste Dämpfer kam schon bald. Olafs Angriff an Brett 8 mit den
schwarzen Steinen wurde gekontert und ausgerechnet das Brett mit der höchsten Gewinnerwartung für uns ging
verloren.

Roland (4) setzte die Königsstellung seines Gegners unter Druck. Es entwickelte sich ein offener
Schlagabtausch mit beidseits offenen Königsstellungen den Roland zum Mattangriff ausnutzte. Der Rückstand war
aufgeholt.

Thomas (1) kam gut aus der Eröffnung und konnte eine Turmlinie auf dem Damenflügel zu seinem Vorteil
öffnen. Im weiteren Spielverlauf drängte er den Gegner im Zentrum in die Defensive und setzte zu einem
Mattangriff auf dem Königsflügel an, der zwar nicht zum Matt jedoch zum Materialgewinn führte. Das Turmendspiel
mit drei Mehrbauern ließ sich der Gegner nicht mehr zeigen.

Felix (2) kam mit schwarz eigentlich gut aus der
Eröffnung. Bis zum 25. Zug waren alle Leichtfiguren getauscht und das entstandene Schwerfigurenendspiel mit
jeweils 7 Bauern sah optisch besser für Felix aus. Doch der Gegner fand die richtigen Züge, um die Königsstellung
von Felix zu öffnen und einen Mattangriff zu platzieren der auch noch durchschlug.

Werners Partie (3) plätscherte
so dahin und während sein Gegner auf dem Damenflügel aktiv war versuchte Werner auf dem Königsflügel sein
Glück. Mit zunehmender Zeitnot und Werners Druck auf die Königsstellung wurden die Züge des Gegners
ungenauer und gipfelten in einem Damenverlust.

Andreas (5) hatte mit einem um rd. 200DWZ stärkeren Gegner die
schwerste Aufgabe. Seine Gewinnerwartung war, die für uns geringste an diesem Tag und mit zunehmender
Spieldauer setzte sich sein Gegner auch durch. Mit dem 3:3 Zwischenstand musste noch ein Brettpunkt für den
Klassenerhalt her.

Dieter (7) konnte in der Eröffnung gegen seinen rd. 100DWZ stärkeren Gegner einen
Zentrumsbauern gewinnen und bis zum 20. Zug seine Stellung zusätzlich leicht verbessern. Doch im 30. Zug
übersah er ein Opfer wodurch er nicht nur den Bauern zurückgeben musste, sondern auch in eine schlechtere
Stellung mit Angriff für den Gegner geriet. Unter dem Druck des Gegners und der beginnenden Zeitnot verlor er
weiteres Material und die Partie. Dies war übrigens die vorletzte Partie des Tages, die an den 40 Brettern in der
Schlussrunde gespielt wurde.

Nur Ralph (6) spielte länger und er musste gewinnen damit die Mannschaft das 3:4
aufholt. Auch er war 100DWZ schwächer als seine Gegnerin. Doch er erreichte ein Endspiel welches einige
Zuschauer nach der Partie als gewonnen ansahen. Aber ohne jeden Druck und ohne Zeitnot sieht man als
Zuschauer oft mehr – oder meint es zumindest, als der Spieler am Brett auf dem die Verantwortung lastet. Ralph
musste mit Springer, Läufer und zwei Randbauern gegen Springer, gleichfarbigen Läufer und einen Läuferbauern
kämpfen. Er schien bereits den richtigen Plan gefunden zu haben, als seine Zeit ablief. Damit war die Niederlage
mit 5:3 besiegelt.

Im Jahr 2017 ist unsere 1. Mannschaft in die 2. Rheinland-Pfalz Liga aufgestiegen. Seit dieser Zeit ist nur einmal
eine Mannschaft aus der 2. Rheinland-Pfalz Liga abgestiegen die mehr als 2 Mannschaftspunkte hatte und 2024
Jahr sind selbst sechs Punkte zu wenig, um die Klasse zu halten. Es lief vieles gegen uns was uns in den Jahren
davor geholfen hat. Teilweise haben wir unsere Chancen am Brett nicht genutzt, teilweise haben uns die Gegner
das Leben mit guten Aufstellungen schwerer gemacht als der Konkurrenz und dann steigen auch noch drei von 10
Mannschaften ab. Doch alles jammern hilft nicht. Am Ende steht der 8. Tabellenplatz und die Hoffnung auf eine
bessere nächste Saison.
Wir blicken auf eine schöne Zeit in der RLP Liga mit 3. und 4. Plätzen zurück. In der nächsten Saison werden wir in
der 1. Pfalzliga sicher oben mit dabei sein und mit etwas Glück reicht es vielleicht für den Wiederaufstieg.

Dieter Heß

Apr 16

Mannschaftskampf vom 7.4.24

Großchance vertan

Am letzten Sontag (07.04.24) unsere erste Mannschaft im Heimspiel in der 2.
Rheinland-Pfalz Liga gegen Neustadt antreten. Neustadt gehört zu den TOP
Mannschaften der Liga und spielte noch um den Aufstieg mit. Lambsheim gehörte mit
vier weiteren Mannschaften zum Tabellenmittelfeld und damit in dieser Saison leider
auch zum erweiterten Kreis der Abstiegszone. Durch eigene Ausfälle erwarteten wir
einen schweren Kampf mit einer wahrscheinlichen Niederlage. Als die
Mannschaftsaufstellungen verlesen wurden, zeigte sich zu unserer Überraschung, dass
auch Neustadt einige Ausfälle verkraften musste und 1 der 8 Bretter sogar kampflos
abgab. Das Spiel auf Augenhöhe mit dem kampflosen Punkt Vorsprung; bei dem unsere Gegner unseren stärksten Spieler, Roland Simon, aus dem spielen nahmen, ließ uns auf
einen erfolgreichen Mannschaftskampf hoffen.

Mit den ersten Ergebnissen lagen wir immer noch auf der Gewinnerspur. Thomas spielte
am 1. Brett mit den schwarzen Steinen remis. Dann folgte der erste Dämpfer, da
Werner, der am 3. Brett ebenfalls mit den schwarzen Steinen spielte, aufgeben musste.
Am 2. und 6. Brett hatten Kirstin und Ralph den Anzugsvorteil mit den weißen Steinen.
Beide beendeten ihre Partien fast zeitgleich mit einem Remis zum Zwischenstand von
2,5:2,5. Ab jetzt war es schwierig einzuschätzen ob die restlichen Partien besser für
Neustadt oder besser für Lambsheim standen. Alles war möglich. Michael erwehrte sich
an Brett 5 sehr gut den permanenten Angriffen seines deutlich stärkeren Gegners. Doch
der Druck auf die Königsstellung wurde größer und resultierte in einem Materialverlust.
Michaels Partie ging daraufhin verloren und es war klar, für einen Mannschaftssieg
müssen noch die Brettpunkte von Andreas mit schwarz an Brett 7 und von Dieter mit
weiß an Brett 8 her. Während sich Andreas trotz Zeitnotphase positionelle Vorteile
herausspielen konnte, stand Dieter bestenfalls ausgeglichen. Zu diesem Zeitpunkt war
auch ein 4:4 Mannschaftsergebnis etwas mit dem man gut hätte leben können. Über 6
Stunden waren schon gespielt und während Andreas selbst unter Druck geriet konnte
Dieter in ein Turmendspiel mit Mehrbauer abwickeln. Fast zeitgleich endeten beide
Partien nach fast 7 Stunden Spielzeit. Während Dieter gewinnen konnte, befand sich
Andreas in einem verlorenen Endspiel. Im Endergebnis haben wir leider mit 3,5:4,5
verloren und damit eine große Chance zum vorzeitigen Klassenerhalt verpasst.

Doch noch haben wir den Klassenerhalt in der eigenen Hand. Schon ein 4:4 in der
letzten Runde gegen Heidesheim reicht bei drei sicheren Absteigern. Nur wenn doch
noch vier von 10 Mannschaften absteigen, dann muss ein Sieg in der letzten Runde her.
Die letzte Runde am 20.04.24 wird zentral in Thallichtenberg gespielt.

Mrz 20

Niederlage in Bad Kreuznach

Niederlage in Bad Kreuznach

 

Am 03.03.24 musste unsere 1. Mannschaft um Gastspiel in Bad Kreuznach antreten.

Unsere Mannschaft kämpfte darum sich im vorderen Mittelfeld festzusetzen und bestenfalls vorzeitig dem Abstiegskampf zu entrinnen.

Bad Kreuznach musste gewinnen um sich die Chancen auf den Klassenerhalt zu bewahren, da man zu diesem Zeitpunkt noch noch von vier Absteigern ausgehen musste. Entsprechend gute waren beide Mannschaften aufgestellt. Bad Kreuznach konnte an diesem Tag seine bisher beste Mannschaft an die Bretter schicken und war an 6 von 8 Brettern leicht favorisiert.

 

Um 10:00Uhr gingen die Partien los. In der ersten Stunde gab es zunächst noch das übliche Eröffnungsgeplänkel. Kurz danach beendete Ralph als erstes seine Partie mit einem Remis. Ihm folgte weinig später Werner mit dem gleichen Ergebnis. Kirstin kam mit leichtem Vorteil aus der Eröffnung, konnte diesen jedoch nicht bewahren und musste sich ihrem stärkeren Gegner bald geschlagen geben. Auch Roland kam gut aus der Eröffnung und konnte seinen Gegner weiter unter Druck setzen. Für seine Bemühungen wurde er mit einem Sieg zum 2:2 Zwischenstand belohnt. An den restlichen Brettern sah es jedoch eher nach einer gesamtheitlichen Niederlage aus. Christian hatte seinen Gegner gut im Griff und bereits eine Qualität gewonnen. Doch unerwartet wendete sich das Blatt und die Partie ging verloren. Michaels Gegner opferte einen Turm für zwei Leichtfiguren. Diese harmonierten gut zusammen und drohten ständig mit Angriffen bis Michael einen Turm gegen eine Leichtfigur geben musste. Damit war diese Partie nicht mehr zu halten. Dieter hatte bereits in der Eröffnung ein offensichtliches Opfer eines Gegners übersehen und quälte sich schon eine ganze Weile mit seiner schlechten Stellung. Irgendwann konnte er dem Mattnetz nicht mehr entrinnen. Thomas spielte die längste Partie des Tages und obwohl er im Turmendspiel alles versuchte und auch leichte Vorteile hatte, kam er nicht über ein Remis hinaus. Symbolisch war die Endstellung bei der nur noch die beiden Könige auf dem Brett standen. Somit ging der Mannschaftskampf mit 5,5:2,5 verloren.

Mit 6 Punkten belegt Lambsheim zwei Runden vor Schluss den 6 Tabellenplatz punktegleich mit den 4, 5 und 7 Platzierten. Zwar hat sich die Zahl der wahrscheinlichen Absteiger auf drei reduziert, aber aufgrund der engen Tabellensituation stecken 7 der 10 Mannschaften im Abstiegskampf. Am 07. April kommt der Tabellendritte nach Lambsheim. Hier heißt es wieder Daumen drücken für weitere Punkte gegen den Abstieg.

Feb 21

6.Spieltag 2. RLP-Liga Süd: Wichtiger Heimsieg gegen Frankenthal

Im Heimspiel gegen Frankenthal konnte Lambsheim big points gegen den Abstieg sammeln. Die Wichtigkeit dieses Spiels war beiden Mannschaften bewußt, denn beide Teams traten mit ihrer Topbesetzung an.

Das erste Ausrufezeichen konnte Andreas Wacker setzen, welcher seinen nominell deutlich stärkeren Gegner durch einen schönen Königsangriff besiegen konnte.

Im Anschluß erhöhte Roland Simon auf 2:0.

Anschließend musste sich Kirstin Achatz gegen einen gut vorbereiteten Simon Frohnhäuser geschlagen geben, was zum zwischenzeitlichen 2:1 führte.

Es folgte fast zeitgleich der Doppelsieg von Thomas und Werner Mühlpfordt zum 4:1. Bei noch drei ausstehenden Partien sollte das doch zum Mannschaftssieg reichen.

Hierbei hatte Christian Langheinrich den Sieg auf dem Brett, verlor aber in der Zeitnot die Kontrolle über die Partie und musste sich zum 4:2 geschlagen geben.

In der Partie Michael Achatz gegen mit Michael Schreidl kam es zum Rückmatch aus der letzten Saison, mit dem Unterschied, dass Michael Schreidl in der Zwischenzeit ca. 150 DWZ zulegen konnte und bereits wieder eine sehr starke Saison spielt. Michael musste folglich kämpfen, um die Remischancen in der Partie zu wahren. Tatsächlich gelang ihm in Zeitnot die Abwicklung in ein Endpspiel, wo sein Kontrahent nur noch Dauerschach geben konnte. Damit war die Entscheidung über den Ausgang des Mannschaftskampfes gefallen.

In der letzten laufen Partie konnte schließlich Felix Wacker noch seine Partie an Brett 1 gegen Fauad Reha zum 5,5:2,5 Endstand gewinnen.

Durch diesen Sieg konnte man einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.

 

3 2 SC 1997 Lambsheim 1937 6 SK Frankenthal   III 1902 4.41
1 1 Wacker, Felix 2041 1 Reha, Fauad 1956 1 0 0.62
2 2 Mühlpfordt, Thomas 1902 3 Schwarz, Jonas 1841 1 0 0.59
3 3 Achatz, Kirstin 2018 2 Frohnhäuser, Simon 1953 0 1 0.59
4 4 Simon, Roland 2046 4 Härtner, Helmut, Dr. 1870 1 0 0.73
5 5 Mühlpfordt, Werner, Dr. 1974 5 Kern, Alexander 1849 1 0 0.67
6 6 Achatz, Michael 1807 6 Schreidl, Michael 1879 ½ ½ 0.40
7 7 Langheinrich, Christian, Dr. 1931 7 Stoica, Vlad 1843 0 1 0.62
8 8 Wacker, Andreas 1774 8 Popitz, Andreas 2028 1 0 0.19

Zum Spieltag

Feb 09

Kein Spielabend (Jugend und Erwachsene) am 09.02.2024

Der Spielabend am 09.02. für Jugend und Erwachsene fällt leider krankheitsbedingt aus.

Jan 26

5.Spieltag 2.RLP-Liga Süd: Wichtiger Auswärtssieg gegen Bellheim

Im Auswärtsspiel gegen Bellheim war man quasi schon zum Siegen verdammt, um noch ein Wörtchen im Abstiegskampf mitreden zu können. Folglich ist man in Bestbesetzung angetreten, um diese wichtigen Punkte einfahren zu können.

Lange Zeit sah es allerdings nicht nach einem Sieg aus und man musste sogar mit einer Niederlage rechnen.

Zunächst konnten jeweils Felix Wacker und Thomas Mühlpordt ein Remis erzielen.

Anschließend gab es die erste positive Überraschung, denn Ralph Ritter konnte seine Partie, welche total auf Remis stand, durch einen Turmeinsteller seines Gegners doch noch gewinnen.

Die zweite Überraschung folgte kurze Zeit später, wo Christian Langheinrich seine Partie, welche lange Zeit als Verlustpartie aussah, doch noch gewinnen konnte. Hier wurde sein Angriffsmut belohnt.

Es folgte das Remis von Werner Mühlpfordt und der Sieg von Roland Simon, so dass man doch noch den Deckel auf den Mannschaftssiegt machen konnte.

Kirstin Achatz, bei der es lange nach einem vollen Punkt aussah, musste nach einem Fehler die Partie aufgeben, so dass es 4,5:2,5 stand.

In der letzten laufenden Partie hatte es der Gegner von Michael Achatz verpasst in der Zeitnot matt zu setzen, was allerdings auch auf die Drohungen von Michael zurückzuführen war. Das anschließende Endspiel mit einem Minusbauern konnte Michael schließlich ins Remis retten, so dass es am Ende ein 5:3 Sieg war.

Dieser Sieg verschafft etwas Luft im Abstiegskampf.

 

4 5 SC Bellheim 1829 2 SC 1997 Lambsheim 1950 3 5 2.84
1 4 Busch, Lorenz 1970 1 Wacker, Felix 2041 ½ ½ 0.40
2 6 Fromm, Christian 1975 2 Mühlpfordt, Thomas 1902 ½ ½ 0.60
3 5 Zwick, Rainer 1962 3 Achatz, Kirstin 2018 1 0 0.42
4 8 Wilk, Jan 1781 4 Simon, Roland 2046 0 1 0.18
5 9 Kopf, Rainer 1850 5 Mühlpfordt, Werner, Dr. 1974 ½ ½ 0.33
6 11 Kopf, Thomas 1860 6 Achatz, Michael 1807 ½ ½ 0.58
7 10 Föhr, Yannick 1731 7 Langheinrich, Christian, Dr. 1931 0 1 0.24
8 16 Bolz, Reiner 1500 9 Ritter, Ralph 1878 0 1 0.09

Tabelle

Nov 30

4. Spieltag 2.RLP-Süd: Lambsheim unterliegt Landskrone

Im Heimspiel gegen den bis dato Tabellenletzten aus Landskrone musste sich Lambsheim deutlich mit 2,5:5,5 geschlagen geben.

Auch von der Papierform her war Landskrone mit einem DWZ-Schnitt von 1971 klarer Favorit. Da bei Lambsheim einige Stammkräfte ausfielen kam man lediglich auf einen DWZ Schnitt von 1894.

 

2 2 SC 1997 Lambsheim 1894 4 SC Landskrone 1971 3.18
1 1 Wacker, Felix 2097 1 Weiß, Reinhold 2138 ½ ½ 0.44
2 2 Mühlpfordt, Thomas 1902 3 Gauer, Manuel 2003 ½ ½ 0.36
3 4 Simon, Roland 2046 4 Lösch, Adrian 1981 ½ ½ 0.59
4 5 Mühlpfordt, Werner, Dr. 1974 5 Bloch, Colin 1907 0 1 0.59
5 8 Wacker, Andreas 1774 7 Hartmann, Wolfgang, Dr. 1965 0 1 0.25
6 14 Beck, Alexander 1908 9 Koeller, Oliver 2130 0 1 0.22
7 10 Heß, Dieter 1838 10 Kalina, Lena 1872 ½ ½ 0.45
8 20 Wacker, Manfred 1610 11 Stegner, Marco 1772 ½ ½ 0.28

Tabelle

Nov 13

3. Spieltag 2. RLP-Liga Süd: Big Points im Abstiegskampf gegen Bingen

Nach den beiden Niederlagen gegen die Spitzenteams aus Landau und Thallichtenberg war man gegen den SK Bingen schon unter Zugzwang. Beide Teamws waren mit Landskrone zusammen am Tabellenende und daher musste man unbedingt punkten.

Von der Aufstellung beider Teams sah es nach einer klaren Sache aus, doch am Ende wurde es ganz schön knapp.

Zunächst war es Michael Achatz der in seiner Schwarz Partie ein Remis gegen Tobias Berstler erzielen konnte.

Es folgte das überraschende Remis von Andreas Wacker gegen den deutlich schwächeren Janno Doering, wobei sich Andreas keine Vorteile erarbeiten konnte.

Den ersten vollen Zähler steuerte Dr. Werner Mühlpfordt in einer spannenden Partie gegen Dieter Hebermehr bei.

Die Freude war allerdings nur kurz, denn es folgte die Niederlage von Thomas Mühlpfordt gegen Hans-Uwe Hinrichs. Zu diesem Zeitpunkt sah es zwar in Summe immer noch gut aus an den anderen Brettern, doch ein klarer Sieg war in weiter Ferne.

In der Partie von Ralph Ritter übersah sein Gegner ein Dauerschach, so dass hier Ralph mit etwas Glück tatsächlich noch den Sieg einfahren konnte. Ein wichtiger Sieg für das Gesamtergebnis.

Kurze Zeit später konnte Roland Simon auf 4:2 erhöhen. Kirstin Achatz hatte unterdessen eine kritische Stellung erreicht, welche sie schließlich aufgeben musste.

Nun hing alles an der letzten laufenden Partie von Felix Wacker, welcher aber mit zwei Mehrbauern deutlich besser stand. Hier stellte sich eigentlich nur die Frage, ob sein Gegner noch ein Remis halten kann. Am Ende gelang ihm dies, so dass unterm Strich ein knapper 4,5: 3,5 Erfolg steht.

In der nächsten Runde kommt direkt das nächste 4-Punkte Spiel gegen Landskrone, wo man nachlegen muss.

 

5 3 SK Bingen 1752 2 SC 1997 Lambsheim 1937 new 2.33
1 1 Lutterbach, Jakob 1944 1 Wacker, Felix 2097 ½ ½ 0.29
2 4 Hinrichs, Hans-Uwe 1994 2 Mühlpfordt, Thomas 1902 1 0 0.63
3 5 Springer, Adrian 1936 3 Achatz, Kirstin 2018 1 0 0.39
4 6 Eul, Thomas 1917 4 Simon, Roland 2046 0 1 0.32
5 9 Hebermehl, Dieter 1756 5 Mühlpfordt, Werner, Dr. 1974 0 1 0.22
6 8 Berstler, Tobias 1698 6 Achatz, Michael 1807 ½ ½ 0.35
7 19 Fass, Jörg 1404 9 Ritter, Ralph 1878 0 1 0.05
8 17 Doering, Janno 1370 8 Wacker, Andreas 1774 ½ ½ 0.08

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Sep 25

1. Spieltag 2.RLP-Liga Süd: Lambsheim verliert Saisonauftakt gegen Landau

Am vergangenen Sonntag fiel der Startschuß in die neue Saison und Lambsheim I hatte mit Landau II gleich einen der Topfavoriten der Liga zu Gast.

Lambsheim spielte mit den Brettern 1-8, während bei Landau mit Thomas Hirschinger (Brett 9) und Frank Koch (Brett 14) zwei Ersatzspieler ins Team rutschten. Von der Spielstärke war Landau leicht favorisiert.

Es entwickelten sich interessante Partien und relativ früh im Match konnten sich Roland Simon und Andreas Wacker Vorteile herausspielen. Doch dann gab es erst mal einen Paukenschlag. Nach einem Damendausch musste Werner Mühlpfordt auf Grund der folgenden Springergabel seines Gegners gegen die beiden Türme die Partie aufgeben.

Kurze Zeit später folgte allerdings der Sieg von Andreas Wacker gegen Frank Koch, so dass es wieder ausgeglichen war.

In der Folge nahm Christian Langheinrich das Remisangebot von Thomas Hirschinger an und auch in der Partie von Michael Achatz gegen Rainer Hornberger-Wissing einigte man sich auf die Punkteteilung.

Zu diesem Zeitpunkt, beim Spieltstand von 2:2, sah es eigentlich nach einem Sieg für Lambsheim aus, da Roland Simon und Thomas Mühlpfordt klar besser standen und auch bei Felix Wacker war die Partie noch ausgeglichen. Lediglich bei der Partie zwischen Kirstin Achatz und Adrian Karpa konnte man in höchst komplizierter Stellung keine Prognose abgeben.

Zunächst lief alles nach Plan und Roland Simon fuhr den nächsten vollen Zähler zum 3:2 ein. In der nun folgenden Zeitnotphase vor dem 40. Zug wendete sich das Blatt. Thomas verspielte in Zeitnot seine klar bessere Stellung und auch Felix musste auf einmal ums Remis kämpfen und bei Kirstin kippte die Partie ebenfalls zu Gunsten von Adrian Karpa.

Kirstin musste sich schließlich zum 3:3 geschlagen geben. Unterdessen rettete Felix seine Partie ins Remis.

In der letzten laufenden Partie ließ Gerhard Silber gegen Thomas Mühlpfordt nichts mehr anbrennen und gewann die Partie zum 4,5:3,5 Sieg für Landau.

Aus Lambsheimer Sicht eine unglückliche und unnötige Niederlage.

 

5 2 SC 1997 Lambsheim 1940 1 SK Landau   II 1988 new 3.52
1 1 Wacker, Felix 2097 1 Schatz, Dieter 2044 ½ ½ 0.58
2 2 Mühlpfordt, Thomas 1902 3 Silber, Gerhard 2096 0 1 0.25
3 3 Achatz, Kirstin 2018 4 Karpa, Adrian 2118 0 1 0.36
4 4 Simon, Roland 2046 6 Hünerfauth, Uwe 2000 1 0 0.57
5 5 Mühlpfordt, Werner, Dr. 1974 5 Mühlan, Manfred 2039 0 1 0.41
6 6 Achatz, Michael 1807 7 Hornberger-Wissing, Rainer 1985 ½ ½ 0.27
7 7 Langheinrich, Christian, Dr. 1931 9 Hirschinger, Thomas 1957 ½ ½ 0.46
8 8 Wacker, Andreas 1748 14 Koch, Frank 1661 1 0 0.62

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