{"id":8787,"date":"2024-04-24T18:01:45","date_gmt":"2024-04-24T18:01:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schachclub-lambsheim.de\/wordpress\/?p=8787"},"modified":"2024-04-24T18:01:45","modified_gmt":"2024-04-24T18:01:45","slug":"mannschaftskampf-vom-21-04-24","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.schachclub-lambsheim.de\/wordpress\/?p=8787","title":{"rendered":"Mannschaftskampf vom 21.04.24"},"content":{"rendered":"<p>1.Pfalzliga wir kommen \u2013 aber leider von oben<\/p>\n<p>Um es eingangs gleich mit den Worten von Ralph Ritter zu formulieren: \u201eWir haben in dieser Saison gespielt wie<br \/>\nAbsteiger und deshalb sind wir abgestiegen\u201c.<br \/>\nDoch eins nach dem anderen.<\/p>\n<p>Am letzten Sontag (21.04.24) musste unsere erste Mannschaft zur zentralen Endrunde nach Thallichtenberg<br \/>\nreisen. Dort traf man in einem klassischen Endspiel gegen den Abstieg auf den Mitkonkurrenten Heidesheim. Wir<br \/>\nwaren gut aufgestellt und auch Heidesheim brachte an diesem Tag der Bedeutung des Kampfes angemessen seine<br \/>\nbisher beste Mannschaft an die Bretter. Die theoretische Gewinnerwartung lag bei einem 4:4, was uns den<br \/>\nKlassenerhalt gesichert h\u00e4tte. Heidesheim musste gewinnen.<\/p>\n<p>Um 11:00Uhr wurden die Bretter er\u00f6ffnet und der erste D\u00e4mpfer kam schon bald. Olafs Angriff an Brett 8 mit den<br \/>\nschwarzen Steinen wurde gekontert und ausgerechnet das Brett mit der h\u00f6chsten Gewinnerwartung f\u00fcr uns ging<br \/>\nverloren.<\/p>\n<p>Roland (4) setzte die K\u00f6nigsstellung seines Gegners unter Druck. Es entwickelte sich ein offener<br \/>\nSchlagabtausch mit beidseits offenen K\u00f6nigsstellungen den Roland zum Mattangriff ausnutzte. Der R\u00fcckstand war<br \/>\naufgeholt.<\/p>\n<p>Thomas (1) kam gut aus der Er\u00f6ffnung und konnte eine Turmlinie auf dem Damenfl\u00fcgel zu seinem Vorteil<br \/>\n\u00f6ffnen. Im weiteren Spielverlauf dr\u00e4ngte er den Gegner im Zentrum in die Defensive und setzte zu einem<br \/>\nMattangriff auf dem K\u00f6nigsfl\u00fcgel an, der zwar nicht zum Matt jedoch zum Materialgewinn f\u00fchrte. Das Turmendspiel<br \/>\nmit drei Mehrbauern lie\u00df sich der Gegner nicht mehr zeigen.<\/p>\n<p>Felix (2) kam mit schwarz eigentlich gut aus der<br \/>\nEr\u00f6ffnung. Bis zum 25. Zug waren alle Leichtfiguren getauscht und das entstandene Schwerfigurenendspiel mit<br \/>\njeweils 7 Bauern sah optisch besser f\u00fcr Felix aus. Doch der Gegner fand die richtigen Z\u00fcge, um die K\u00f6nigsstellung<br \/>\nvon Felix zu \u00f6ffnen und einen Mattangriff zu platzieren der auch noch durchschlug.<\/p>\n<p>Werners Partie (3) pl\u00e4tscherte<br \/>\nso dahin und w\u00e4hrend sein Gegner auf dem Damenfl\u00fcgel aktiv war versuchte Werner auf dem K\u00f6nigsfl\u00fcgel sein<br \/>\nGl\u00fcck. Mit zunehmender Zeitnot und Werners Druck auf die K\u00f6nigsstellung wurden die Z\u00fcge des Gegners<br \/>\nungenauer und gipfelten in einem Damenverlust.<\/p>\n<p>Andreas (5) hatte mit einem um rd. 200DWZ st\u00e4rkeren Gegner die<br \/>\nschwerste Aufgabe. Seine Gewinnerwartung war, die f\u00fcr uns geringste an diesem Tag und mit zunehmender<br \/>\nSpieldauer setzte sich sein Gegner auch durch. Mit dem 3:3 Zwischenstand musste noch ein Brettpunkt f\u00fcr den<br \/>\nKlassenerhalt her.<\/p>\n<p>Dieter (7) konnte in der Er\u00f6ffnung gegen seinen rd. 100DWZ st\u00e4rkeren Gegner einen<br \/>\nZentrumsbauern gewinnen und bis zum 20. Zug seine Stellung zus\u00e4tzlich leicht verbessern. Doch im 30. Zug<br \/>\n\u00fcbersah er ein Opfer wodurch er nicht nur den Bauern zur\u00fcckgeben musste, sondern auch in eine schlechtere<br \/>\nStellung mit Angriff f\u00fcr den Gegner geriet. Unter dem Druck des Gegners und der beginnenden Zeitnot verlor er<br \/>\nweiteres Material und die Partie. Dies war \u00fcbrigens die vorletzte Partie des Tages, die an den 40 Brettern in der<br \/>\nSchlussrunde gespielt wurde.<\/p>\n<p>Nur Ralph (6) spielte l\u00e4nger und er musste gewinnen damit die Mannschaft das 3:4<br \/>\naufholt. Auch er war 100DWZ schw\u00e4cher als seine Gegnerin. Doch er erreichte ein Endspiel welches einige<br \/>\nZuschauer nach der Partie als gewonnen ansahen. Aber ohne jeden Druck und ohne Zeitnot sieht man als<br \/>\nZuschauer oft mehr \u2013 oder meint es zumindest, als der Spieler am Brett auf dem die Verantwortung lastet. Ralph<br \/>\nmusste mit Springer, L\u00e4ufer und zwei Randbauern gegen Springer, gleichfarbigen L\u00e4ufer und einen L\u00e4uferbauern<br \/>\nk\u00e4mpfen. Er schien bereits den richtigen Plan gefunden zu haben, als seine Zeit ablief. Damit war die Niederlage<br \/>\nmit 5:3 besiegelt.<\/p>\n<p>Im Jahr 2017 ist unsere 1. Mannschaft in die 2. Rheinland-Pfalz Liga aufgestiegen. Seit dieser Zeit ist nur einmal<br \/>\neine Mannschaft aus der 2. Rheinland-Pfalz Liga abgestiegen die mehr als 2 Mannschaftspunkte hatte und 2024<br \/>\nJahr sind selbst sechs Punkte zu wenig, um die Klasse zu halten. Es lief vieles gegen uns was uns in den Jahren<br \/>\ndavor geholfen hat. Teilweise haben wir unsere Chancen am Brett nicht genutzt, teilweise haben uns die Gegner<br \/>\ndas Leben mit guten Aufstellungen schwerer gemacht als der Konkurrenz und dann steigen auch noch drei von 10<br \/>\nMannschaften ab. Doch alles jammern hilft nicht. Am Ende steht der 8. Tabellenplatz und die Hoffnung auf eine<br \/>\nbessere n\u00e4chste Saison.<br \/>\nWir blicken auf eine sch\u00f6ne Zeit in der RLP Liga mit 3. und 4. Pl\u00e4tzen zur\u00fcck. In der n\u00e4chsten Saison werden wir in<br \/>\nder 1. Pfalzliga sicher oben mit dabei sein und mit etwas Gl\u00fcck reicht es vielleicht f\u00fcr den Wiederaufstieg.<\/p>\n<p>Dieter He\u00df<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1.Pfalzliga wir kommen \u2013 aber leider von oben Um es eingangs gleich mit den Worten von Ralph Ritter zu formulieren: \u201eWir haben in dieser Saison gespielt wie Absteiger und deshalb sind wir abgestiegen\u201c. Doch eins nach dem anderen. Am letzten Sontag (21.04.24) musste unsere erste Mannschaft zur zentralen Endrunde nach Thallichtenberg reisen. 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