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Mai 14

1. Bamberg-Open: Michael Achatz mit 4/7 und DWZ Leistung von 2171

Das 1. Bamberg-Open anlässlich des 150-jährigen Bestehens des SC Bambergs im Bistumshaus St. Otto wurde für Michael Achatz das Turnier der Turniere. Im A-Turnier auf Setzlistenplatz 121 von 125 Teilnehmer gesetzt erzielte er am Ende Platz 38 und verbesserte sich somit um 83 Platzierungen. Zusätzlich konnte er eine DWZ Leistung von 2171, was einen DWZ Zugewinn um +76 Punkte auf 1869 erbrachte, sowie eine ELO-Performance von 2209 Punkten mit +58 Punkten erzielen.

Bereits in Runde 1 konnte Michael durch seinen Sieg gegen WFM Doreen Troyke (spätere Damensiegerin des A-Turniers) ein erstes Ausrufezeichen setzen. In Runde 2 durfte er dann an einem der Livebretter gegen Vardan Hovsepyan spielen. Mit Schwarz hatte er aber wenig gegen den stark spielenden Armenier entgegen zu setzen.

Das nächste Highlight folgte in Runde 3 gegen den Ukrainischen FM Vitaliy Promyshlyansky. Es war zugleich die längste Partie dieser 3. Runde, welche nach 100 Zügen in einer Zeitnotschlacht im Dauerschach endete.

Nach diese guten Start hieß es nun konzentriert weiter spielen. Schlüsselpartie war wohl Runde 4, wo Michael in der Eröffnung ein Fehler unterlief und er mit zwei Minusbauern spielen musste. Doch auch diese Partie konnter er noch ins Remis retten.

In Runde 5 dann der nächste Sieg mit Weiß gegen Ruediger Schuh mit einer DWZ von 2050 Punkten. Michael konterte hierbei den Königsangriff im Königsinder in der Zeitnotphase und konnte den ganzen Punkt einfahren.

In Runde 6 dann wieder an einem der Livebretter gegen Kevin Tong. Auch hier nutzte Michaels Gegner die Ungenauigkeiten im Schwarzen Aufbau gandenlos aus und gewann die Partie.

In der Schlussrunde gab es dann mit Ralf Riemer nochmal einen Gegner mit einer DWZ von 2125 Punkten und Michael wollte hier unbedingt was zählbares einfahren. Sein Gegner versuchte am Damenflügel anzugreifen, während Michael am Königsflügel agierte und der Angriff glückte, was den 3 Sieg im A-Turnier und am Ende eine Punktausbeute von 4/7 einbrachte bei einem Erwartungswert von 0,96.

Scorecard Michael Achatz

1 59 59 WFM Troyke Doreen 2074 2000 GER Erfurter Schachklub 4,0 w 1
2 21 23 Hovsepyan Vardan 2244 2221 ARM FVS ASP Hoyerswerda 4,5 s 0
3 46 16 FM Promyshlyansky Vitaliy 2288 2263 UKR SC Noris-Tarrasch Nürnberg 4,5 w ½
4 41 57 Brenner Markus 2079 2041 GER SF Deizisau 3,5 s ½
5 40 53 Schuh Ruediger 2096 2050 GER FVS ASP Hoyerswerda 3,5 w 1
6 22 41 Tong Kevin 2158 2117 GER SC Erlangen 48/88 4,5 s 0
7 38 33 Riemer Ralf 2171 2125 GER SC Böblingen 2,5 w 1

Für Kirstin Achatz fällt das Fazit zum Turnier ebenfalls positiv aus. mit 3/7 und einer DWZ Leistung von 1957 konnte sie ihre Zahl um +9 Punkte auf 1922 verbessern. Auch bei der Elo konnte Sie bei einer Performance von 2001 um +14 Punkte zulegen.

In Runde 1 musste sie sich zunächst gegen den ehemahligen Mannschaftskollegen vom SK Landau Justus Schmidt geschlagen geben.

Es folgten zwei Remis, ehe sie dann gegen Udo Waltenberger einen schönen Sieg herausspielen konnte.

In Runde 5 und 6 gab es dann zwar zwei Niederlagen, aber in der Schlussrunde konnte sie gegen Uwe Gebhardt den zweiten Sieg einfahren und somit eine positive Bilanz ziehen.

Scorecard Kirstin Achatz

1 46 45 Schmidt Justus 2136 2142 GER SC 1868 Bamberg 4,0 w 0
2 59 76 Muskat Gunter 2015 1986 GER SG Büchenbach/Roth 4,0 s ½
3 57 86 Adelhuette Dennis 1984 1997 GER SC JÄKLECHEMIE Talente Franken 4,5 w ½
4 53 70 Waltenberger Udo 2046 1926 GER SV Eiche Reichenbrand 3,0 s 1
5 36 47 Hoffmann Sebastian 2130 2098 GER SC Noris-Tarrasch Nürnberg 4,0 w 0
6 47 58 Gass Ulrich 2079 1989 GER SC Eppingen 4,0 s 0
7 54 90 Gebhardt Uwe 1967 1933 GER SC Weiße Dame Ulm 2,0 w 1

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3 Kommentare

  1. Olaf

    Gratulation an beide, besonders an Michael, der ja ein wenig zumindest schachlich ein Tal der Tränen durchschreiten musste.eb Ich weiß gar nicht, ob Michael jemals in seinem Leben eine Elo-und DWZ Performance von beides um die 2.200 gespielt hat.

    Auf alle Fälle Klasse Leistung !!

    1. Michael Achatz

      Hallo Olaf,

      vielen Dank. Ja für mich war das Premiere. Bis dahin hatte ich in 142 Turnieren nur zweimal eine Leistung > 2000 erzielt, welche bei 2042 und 2050 lagen.
      Ich muss gestehen die letzten Wochen waren schachlich nicht immer einfach, aber ich hatte den Glauben nie verloren, dass es wieder besser wird und die Arbeit der letzten Wochen hat sich gelohnt.
      Zudem haben mir einige Partieanalysen wirklich was gebracht.
      Bei der Partie in Runde 1, wo ich CZ spielte, musste ich an Deinen Kommentar zu einer meiner Partien denken, wo Du in der Analyse meintest, dass bei dem Damenzug auf die h-Linie dann schon auch g4 kommen muss.
      Diesmal hab ich den Zug dann auch gezogen und es wurde sehr gefährlich für Schwarz, was sich am Ende ausbezahlt hat.

      Viele Grüße

      Michael

  2. Olaf

    Zeig doch mal die Partie ))))

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