Am letzten Sonntag musste unsere 2. Mannschaft im Heimspiel gegen Mutterstadt an die Bretter. Nach Meldeliste gehören beide Teams zu den TOP-Mannschaften in der 2. Pfalzliga. Doch während wir einige Stammspieler ersetzen mussten, konnte Mutterstadt aus dem „Vollen“ schöpfen und war dementsprechend favorisiert. Den zumeist stärkeren Mutterstadtern hielten wir unseren Siegeswillen entgegen und tatsächlich begann …
Am 07.09. musste unsere 1. Mannschaft in der Pfalzliga zum Saisonauftakt in Ramstein antreten. Mit unserer Verstärkung am 1. Brett waren wir guter Hoffnung, wenigstens einen Mannschaftspunkt mit nach Hause zu nehmen. Aber auch unsere Gastgeber waren gut aufgestellt und so kam es, dass das Spitzenbrett mit den beiden stärksten Spielern der kompletten Liga besetzt …
Am 15.08. fand wieder einmal der alljährlichen Freundschaftskampf gegen Haßloch statt. Es war das 27. Aufeinandertreffen der beiden Vereine, wobei wir diesmal die gastgeberrolle inne hatten. In 13 Einzelpartien wurde mit verkürzter Bedenkzeit von 90 Minuten plus 30 Sekunden je Zug um die Einzelpunkte gekämpft. Dabei waren Spielstärken vom Anfänger bis zum Pfalzligaspieler vertreten. Mit …
Am vergangenen Wochenende wurden in der Schweizer Nationalliga B die letzten beiden Spieltage der Saison ausgetragen. Olaf Nazarenus verlor hierbei in Runde 8 gegen Daniel Mäder (2204) und konnte im entscheidenden Kampf Sebastian Muheim (2212) von Solothurn bezwingen.
Am Samstag wurde in Runde 8 gegen Winterthur 2 gespielt und am Ende lautete das Ergebnis 4:4. Der Showdown stand allerdings am Sonntag bevor, denn hier musste man gegen den direkten Mitabstiegskandidaten Solothurn antreten. Wie so oft im Abstiegskampf lagen dann doch bei einigen Spielern die Nerven blank. Zwar konnte Olaf Nazarenus, wie bereits oben erwähnt, seine Partie in dieser wichtigen Begegenung gewinnen, doch durch drei Einsteller seiner Mannschaftskollegen verlor man am Ende mit 3:5.
Dies bedeutet gleichzeitig den Abstieg aus der Nationalliga B, doch Schwarz Weiß Bern wird in der kommenden Saison wieder angreifen und versuchen den direkten Wiederaufstieg zu schaffen.
In Summe ist die Nationalliga B eine sehr starke und ausgeglichene Liga, was man nicht nur daran erkennt, dass Solothurn (Absteiger der Nationalliga A) bis zum Ende um den Klassenerhalt kämpfen musste. Gegen Bern trat man daher mit einem Schnitt von ca. 2250 Punkten an, um die Ligaverbleib zu sichern.
Die Partien der ersten beiden Runden in der 2. RLP-Liga-Süd gegen den SC Niederkirchen und die SG Kaiserslautern können nun im internen Bereich nachgespielt werden. Viel Spaß dabei.
Kirstin Achatz konnte mit 7,5/13 das Germany Candidate Master 03 gewinnen. Am Ende reichten in diesem Kategorie 5 Turnier die beiden Siege gegen die beiden IM’s Ulrich Baumgartner (Elo 2381) aus der Schweiz und Pertti Raivio (Elo 2374) aus Finnland für den ersten Platz. Die anderen Partien beendete Kirstin mit einem Remis. Dahinter folgte ein Feld von 5 Spielern mit 7/13.
In der 2. Pfalzliga Ost konnte die 2. Lambsheimer Mannschaft einen Kantersieg gegen den Post SV Neustadt II feiern. Man gewann souverän mit 7,5:0,5. Lediglich Tim Walther gab einen halben Zähler ab.
Mit 5:1 Mannschaftspunkten ist man nun direkt hinter dem Führungsduo aus Worms und Mutterstadt, welche beide 6:0 Mannschaftspunkte auf dem Konto haben.
(Bericht von Dieter Hess)
Mit einem klaren Sieg hatten wir gerechnet, aber dass daraus gleich ein 7,5:0,5 wird war so nun doch nicht vorher zu sehen. Die Spiele begannen flott und schon nach rund zwei Stunden durfte sich Roland als erster in die Siegerliste eintragen. Eigentlich sah es nur aus wie alltägliches Mittelspielgeplänkel doch die vorhersehbare Abtauschfolge nutze Roland (Brett 5) geschickt zu einem überraschenden Mattangriff. Dieter (3) kam bereits im 10.Zug in klaren Stellungsvorteil mit Angriff auf den Königsflügel. Sein Gegner konnte sich unter Materialverlust gerade noch befreien, doch das entstandene Endspiel war nicht mehr für ihn zu halten. Mit der tristen Auswahl zwischen Turm gegen Dame oder nichts gegen Turm und beiderseits fünf Bauern entschied sich Dieters Gegner für die Kapitulation. Werner (4) hatte sich bis zum 20. Zug allmählich die bessere Stellung erarbeitet, doch dann stellte sein Gegner einen Springer ein. Nun fiel auch noch das materielle Gleichgewicht zu seinen Gunsten aus und Werners Sieg war damit eine sichere Sache. Damit hatten die drei ältesten im Team ihr Tageswerk erfolgreich vollbracht. Die restlichen Punkte lagen in jüngeren Händen. Als erster handelte Felix (1). Mit den schwarzen Steinen baute er sich einen kleinen Raumvorteil auf. Im 26.Zug opferte er seine Dame für einen Turm, einen Springer und einen Bauern, wobei er als weitere Zugabe auch noch einen unhaltbaren Freibauern bekam. Angesichts der drohenden Umwandlung strich sein Gegner die Segel.
Philipp (8) kam zu seinem ersten Einsatz. In der Eröffnung baute er sich eine solide Stellung auf und nahm des Gegners rückständigen Bauern aufs Korn. In der Folge bekam er einen Freibauern doch der Gegner drohte der Niederlage per Dauerschach zu entkommen. Philipp lies sich davon nicht beeindrucken und änderte seinen Plan von Bauernumwandlung in Mattangriff. Nach wenigen Zügen stand das 5:0 auf dem Spielbericht. Ab dem 15. Zug bearbeitete Matthias die Königsstellung seines Gegners. Doch immer wieder fand dieser gute Verteidigungszüge. Erst mit der schwindenden Zeit wurden diese schwächer, während Matthias unbeirrt weiter auf Matt spielte. Im 39.Zug war es dann soweit. Darauf das drohende Matt mit einem Damenverlust abzuwenden hatte der Gegner keine Lust und gab auf. Als Ersatz für den kurzfristig verhinderten Andreas Wacker unterstützte Jonas Dalchow (7) aus unserer 3.Mannschaft das Team. Zwar kam er mit den schwarzen Steinen auf dem Damenflügel stark unter Druck und man rechnete schon mit Materialverlust, doch seine Stellung hielt dem Angriff stand. Die Befreiung gelang ihm mit einer Abtauschaktion. Das entstandene Turmendspiel mit einem Mehrbauern verwandelte er fehlerfrei zum sicheren Sieg. Damit stand es 7:0. Als letztes endete Tims (2) Partie. Eigentlich hatten wir diese schon früh auf der Liste jener Partien, die am schnellsten gewonnen werden. Tim hatte im Mittelspiel deutliche Positionsvorteile, doch der Gegner verteidigte sich zäh und am Ende rutsche die Partie in ein Endspiel, das nicht zu gewinnen war. Die Partie endete Remis und das Endergebnis mit einem eindrucksvollen 7,5:0,5. Von den acht Partien wurden nur sechs mit mehr als 40 Zügen gespielt.
Unsere Mannschaft steht nun auf dem dritten Tabellenplatz. Das Minimalziel Klassenerhalt ist mit einem Bein geschafft. In der nächsten Runde müssen wir nach Herxheim zu einem Team, welches noch keine Punkte auf dem Konto hat. Aber wir wissen um die Stärke von Herxheim und werden nicht blauäugig in die Spiele gehen. Herxheim hatte bisher vor allem ein schweres Programm und viel Pech. Außerdem hat Lambsheim gegen Herxheim schon immer schlecht ausgesehen. Vielleicht sind sie unser Angstgegner?
An diesem Tag lief es einfach nicht rund für die 1. Mannschaft des SC Lambsheim. Zwar war man wieder mit der Bestbesetzung angetreten, doch der Schein trügte an diesem Tag.
Bereits vor Spielbeginn sah es so aus, als ob man nur mit 7 Mann antreten konnte. Alexander Beck, welcher auf Grund einer Erkältung stark angeschlagen war, informierte Michael Achatz gegen 08:00, dass er nicht antreten kann. Die Suche nach einem Ersatzspieler verlief daraufhin leider erfolglos und nach einer weiteren telefonischen Abstimmung entschloss sich Alexander Beck, trotz des Handicaps, anzutreten.
Dem ein oder anderen Spieler merkte man zudem die Rückreise Strapazen des Vortags an. In Summe muss man festhalten, dass ein Sonntag am Ende der Herbstferien sicherlich nicht der beste Tag für einen Spieltag ist.
Wie dem auch sei ging man trotzdem nominell leicht favorisiert in diese Begegung. Leider war der Spielverlauf aus Lambsheimer Sicht dann nicht so erfreulich. Christoph Kennel, welcher gegen Thomas Mühlpfordt ein Opfer spielte, konnte Kaiserslautern mit 1:0 in Führung bringen. Kurze Zeit später musste sich auch Dr. Werner Mühlpfordt, in einer scharfen Partie, gegen Matthias Huschens geschlagen geben.
An den anderen 6 Brettern war noch alles offen und bei Olaf Nazarenus, sowie Ralph Ritter und Dragoslav Jevtovic sah es ganz vielversprechend aus.
Auch Michael Achatz hatte seinen Grünfeldinder in der Zwischenzeit wieder stellungstechnisch gut im Griff und stand besser. Allerdings war die Zeit bereits knapp und es fehlte der Plan, wie es weiter gehen sollte. Die Uhr tickte und tickte und so bot er seinem Gegner nach einem planlos gespielten Angriffszug ein Remis an, welches dieser nach kurzer Rücksprache mit dem Mannschaftsführer auch annahm. Sicherlich eine unglückliche Situation, denn die Analyse zeigte, dass Weiß deutlich schwieriger steht.
Kurz darauf konnte Olaf Nazarenus seine Partie gewinnen. Wie immer spielte er starkes Angriffsschach und nutzte die Schwächen seines Gegners gandenlos aus.
Doch die Hoffnung war nur für kurze Zeit, denn Alexander Beck musste sich gegen Marco Albert geschlagen geben, so dass es 3,5:1,5 stand. Zwar konnte Dragioslav Jevtovic, welcher seinen Gegner permanent unter Druck setzen und früh in Zeitnot zwang, auf 2,5:3,5 verkürzen, doch nach der Niederlage von Kirstin Achatz gegen Stefan Roth war der Kampf entschieden.
In der letzten laufenden Partie versuchte Ralph Ritter nochmal alles, um einen Mehrbauern im Turmendspiel zu verwerten. Am Ende einigte man sich hier auf die Punkteteilung zum 3:5 Endstand.
Mit dieser unnötigen Niederlage fällt man auf Platz 7 zurück, doch nun heißt es neue Kräfte sammeln und gegen Bellheim wieder angreifen.
Die Vorzeichen standen nicht gut für das Spiel gegen die 3. Mannschaft des SK Ludwigshafen. Auf Grund der Herbstferien musste man mit Jonas und Mario Dalchow, sowie Kurt Appel und Herbert Grube auf 4 Stammkräfte verzichten und dann kam bei Hubert Röhrenbeck noch Pech dazu, indem er das Spiellokal der Gegner nicht fand.
So startete man mit 2 kampflosen Partien in diesen Wettkampf, doch auch die 12er mussten mit Brett 8 eine Partiie kamflos aufgeben, so dass es zu Beginn 2:1 für Ludwigshafen stand. An den verbleibenden Brettern hatten die 12er klaren DZW Vortei. Man rechnete akso mit einer hohen Niederlage.
Doch man zog sie achtbar aus der Affaire. Christine Ritter konnte hierbei gegen den um 250 DWZ Punkte stärkeren Jan Cerny ein Remis erzielen und auch Franz Emrich holte gegen den um knapp 200 Punkte stärkeren Claus Petschik einen halben Zähler.
Gerald Becker, welcher nach und nach zu alter Form zurückfindet, konnte den einzigen Sieg für Lambsheim an diesem Tag einfahren und ist aktuell mit 2,5/3 der Topcscorer auf Lambsheimer Seite.
Abgerundet wird dieses Ergebnis durch ein Remis von Ian Lee gegen Martin Köbsel.
Leider liegt man mit nun 3 Niederlagen aus 3 Spielen am Tabellenende und muss nun gegen Waldsee punkten, um nicht den Anschluss ans Mittelfeld zu verlieren.
Auf Grund der Herbstferien war das Oktoberblitzturnier mit nur 6 Spielern ziemlich schwach besetzt. Von dern vorderen 7 Plätzen der Gesamtwertung war kein Spieler dabei, so dass ziemlich Bewegung in die Tabelle kam. Mit 5/5 konnte sich Olaf Nazarenus souverän durchsetzen und sprang in der Gesamtwertung auf Platz 6.
Den zweiten Platz belegte Günter Blattner mit 3/5 und einem Sieg im direkten Vergleich gegen Ian Lee, welcher Platz 3 belegte und sich in der Gesamtwertung auf Platz 5 verbessern konnte.
Am vergangenen Wochenende ging es für Bern bereits um Alles. Im Falle einer Niederlage gegen Luzern wäre man schon abgestiegen. Olaf Nazarenus, welcher gegen Daniel Portmann (2076) antreten musste ging hierbei volles Risiko. In einer sehenswerten Partie setzte er den als Angriffspieler bekannten Gegner durch ein durchaus gewagtes Figurenopfer im 7. Zug gewaltig unter Druck und wurde im späteren Verlauf der Partie mit einem Sieg belohnt. Dieser sicherte Bern beim Spielstand von 3,5:3,5 den wichtigen Mannschaftssieg und läßt das Team weiter im Rennen um den Klassenerhalt.
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