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Apr 07

9. Spieltag 2. RLP-Liga Süd: Auch gegen Speyer-Schwegenheim gut gekämpft

Heute fand die Zentralrunde der Oberliga und 2.RLP-Liga Süd in der Eichwiesenhalle in Frankenthal statt. Für Lambsheim  I, welche bereits den Klassenerhalt gesichert hatten, ging es gegen den souveränen Tabellenführer SG Speyer-Schwegenheim.

Diese waren wiederum mit einer sehr starken Mannschaft am Start und boten neben zwei IM’s auch einen FM und eine WGM auf und hatten somit einen DWZ Durchschnitt von 2216 gegenüber der 1959 Punkte von Lambsheim. Von der Papierform her eine klare Angelegenheit. Doch Lambsheim zeigte sich, wie auch die Punktspiele davor, in guter Form und bot entsprechend paroli. Als erstes krönte Felix Wacker seine starke Saisonleistung mit einem Remis gegen WGM Elvira Berend, so dass man den ersten halben Zähler auf dem Konto hatte. Anschließend musste sich Werner Mühlpfordt gegen den starken FM Anatole Vlachos geschlagen geben.

Nach rund 3 Stunden Spieltzeit bot Kirstin Achatz ihrem Kontrahenten Thomas Theel ein Remis an, welches dieser zum 2:1 Zwischenstand für Speyer-Schwegenheim annahm. Für das nächste Highlight sorgte an Brett 1 Olaf Nazarenus, welcher seinen gegner IM Zsivko Bratanov (DWZ 2413) gut unter Druck setzte. Das folgende Remisangebot nahm Olaf an, so dass der Zwischenstand 2,5:1,5 für Speyer-Schwegenheim lautete.

In der Folge mussten sich dann Thomas Mühlpfordt und Ralph Ritter gegen deutlich stärkere Gegner geschlagen geben, so dass der Mannschaftskampf beim Zwischenstand von 4,5:1,5 entschieden war.

In den letzten beiden laufenden Partien kämpften Christian Langheinrich und Michael Achatz um etwas zählbares. Michael war schlecht aus der Eröffnung gekommen und hatte im Mittelspiel viel Mühe die Stellung zu halten und kämpfte nun mit Schwarz in einem Turmenendspiel mit Minusbauer um das Remis. Nach ca. 5 Stunden Spielzeit und 50 gespielten Zügen bot Ingo Gellendin das Remis an, welches Michael zum 2:5 annahm.

Nun war nur noch die Partie von Christan Langheinrich gegen Enrico Krämer (DWZ 2205) am laufen und Christian, welcher eine Qualität weniger hatte, versuchte alles, um die Partie zu halten. Am Ende wurde er für seinen tollen Kampf belohnt und konnte sich ins Dauerschach retten zum 2,5:5,5: Endstand.

Am Ende also ein akzeptables Ergebnis gegen eine Mannschaft, die mit dieser Aufstellung sicher auch in der Oberliga mitspielen könnte.

Für Lambsheim endet damit eine tolle Saison mit 11:7 Mannschaftspunkten und 40 Brettpunkten und einem starken 4. Tabellenplatz. Nach der Auftaktniederlage mit 1:7 gegen Niederkirchen ist man nun endgültig angekommen in der Liga. Für das starke Mannschaftergebnis ist sicher auch der sehr gute Teamgeist ausschlaggebend. So hat man in der gesamten Spielzeit nur 5 Ersatzspieleinsätze benötigt und auch nach den Spielen wird oft gemeinsam gefeiert und der Spieltag analysiert.

Topscorer für Lambsheim 1 waren Kirstin Achatz mit 5,5/8 und Michael Achatz mit 5/8, wobei er als einziger Lambsheimer ohne Niederlage blieb. Es folgen drei Spielern mit jeweils 5/9 (Felix Wacker, Thomas Mühlpfordt und Christian Langheinrich).

Olaf Nazarenus erspielte an Brett 1 mit 4,5/7 die stärkste Lambsheimer Saisonleistung mit einer DWZ-Leistung von 2261 Punkten.

Ralph Ritter erzielte 3,5/8 und Dr. Werner Mühlpfordt 3,5/9.

Auch die Ersatzspieler haben bei den 5 Einsätzen 3/5 Punkte erzielt.

 

Zur Abschlusstabelle

 

1 10 SG Speyer-Schwegenheim   II 2216 1 SC 1997 Lambsheim 1959 new 6.34
1 5 Bratanov,Zsivko 2414 1 Nazarenus,Olaf 2122 ½ ½ 0.85
2 3 Vlachos,Anatole 2349 2 Mühlpfordt,Werner,Dr. 1985 1 0 0.90
3 7 Berend,Elvira 2334 3 Wacker,Felix 2006 ½ ½ 0.88
4 8 Berend,Fred 2386 4 Mühlpfordt,Thomas 1886 1 0 0.96
5 13 Krämer,Enrico 2205 5 Langheinrich,Christian 1962 ½ ½ 0.80
6 14 Flierl,Pascal 2147 6 Ritter,Ralph 1973 1 0 0.73
7 15 Theel,Thomas 1999 7 Achatz,Kirstin 1904 ½ ½ 0.63
8 16 Gellendin,Ingo 1894 8 Achatz,Michael 1830 ½ ½ 0.59

 

3 Kommentare

  1. Olaf

    In meiner Partie zeigt die Maschine nach den mehr oder weniger erzwungenen Zügen TxT TxT 31. g3 (nebst Tb1 anschliessend) genau 0,00 an ( so Schwarz genau fortsetzt mit 31 – Lh6), aber selbst wenn S ungenau mit Ld6 oder Lc7 (nebst späterem Tc7 fortsetzt) gibt es einen maximalen Vorteil für Weiß von 0,3-0,6.

    Selbst wenn ich die Schwäche auf b7 für einen Bauerngewinn nutzen könnte, bleibt die Partei (weil das nur mit Damen- und L- Tausch eingergeht immer noch in der Remisbreite im T-Endspiel). Also war es folgerichtig, auch wg. meiner knapp werdenden Zeit, das Remis Angebot anzunehmen.

    Ansonsten kann man mit einer Niederlage nie zufrieden sein. Jedoch bei einer Erwartung von etwa 1,5 haben wir uns mit 2,5 Brettpunkten doch achtbar geschlagen. Wie stark die Klasse dieses Jahr war, sieht man daran, daß FM Roland Ollenberger vom Oberliga Meister Worms am 3/4. Brett in der Oberliga einen um 50 Punkte niedrigeren Elo Schnitt hatte als ich am 1. Brett 2. Rhl.-Pf. Liga

  2. Dieter

    Glückwunsch an die 1. Mannschaft. Super Leistung!
    Nach den Auftaktniederlagen hätte ich nicht gedacht, dass es noch zu Platz 3 reicht.

  3. olaf

    Hallo Dieter,

    hat es ja auch nicht. Wir sind 4. geworden ))))

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