«

»

Okt 27

3. Spieltag 2. RLP-Liga Süd: Desaster für Lambsheim I gegen Frankenthal II

Am 3. Spieltag der 2. RLP-Liga Süd musste Lambsheim I eine bittere 1:7 Klatsche gegen den SK Frankenthal II einstecken. Die Vorzeichen für dieses Punktspiel waren eigentlich nicht schlecht, denn man konnte in Bestbestzung antreten. Doch auch Frankenthal trat zum ersten mal in dieser Saison in Bestbesetzungan an und war somit vom DWZ-Durchschnitt an jedem Brett ca. 120 Punkte besser.

In Summe hatte Frankethal eine sehr konstante Aufstellung und war an keinem der 8 Bretter unter 2000 DWZ. Trotzdem wollte man einen engen Kampf liefern, was leider nicht funktioniert hat.

Symptomatisch hierfür war bereits im 8. Zug ein Fehler in der Eröffnung von Michael Achatz, welcher völlig unnötig einen Bauern kostete.

Als erstes musste aber Christian Langheinrich nach bereits 19 Zügen die Segel streichen. Ralph Ritter der gegen Peter Wallrodt eine ordentliche Partie spielte, erzielte in der Folge ein Remis. Zu diesem Zeitpunkt sah es allerdings an den meisten Brettern schon seher bedenklich aus und man musste mit einer deutlichen Niederlage rechnen.

So mussten kurze Zeit später Thomas Mühlpfordt und Andreas Wacker ihre Partien aufgeben.

An Brett 1 musste Felix Wacker mit seiner Dame gegen drei Leichtfiguren spielen und zog am Ende ebenfalls den kürzeren, so dass die Begegnung schon deutlich vor der Zeitkontrolle mit 4,5:0,5 entschieden war.

Kurz vor der Zeitkontrolle musste sich auch Michael Achatz geschlagen geben. Nach dem Aussetzer in der Eröffnung versuchte er zwar noch seinen Gegner unter Druck zu setzen, aber am Ende reichte es nicht.

Kurze Zeit später musste sich auch Werner Mühlpfordt an Brett 3 geschlagen geben.

In der letzten laufenden Partie bot Kirstin ihrem Gegner im 42. Zug ein Remis an, welches dieser ablehnte. In der Folge schenkten sich beide nichts und Kirstin lehnte wiederrum im 55. Zug ein Remisangebot ab. Schlussendlich einigte man sich dann im 60. Zug auf die verdiente Punkteteilung, so dass am Ende eine sehr deutliche 1:7 Niederlage hingenommen werden musste gegen eine in allen Belangen stärkere Frankenthaler Mannschaft.

Nun heißt es Mund abwischen und gegen Orient Mainz wieder angreifen.

Zur Tabelle

 

3 9 SC 1997 Lambsheim 1914 5 SK Frankenthal   II 2031 1 7 new 2.74
1 1 Wacker,Felix 1950 1 Louis,Volker 2057 0 1 0.35
2 2 Mühlpfordt,Thomas 1928 2 Neb,Roland,Dr. 2043 0 1 0.34
3 3 Mühlpfordt,Werner,Dr. 1952 3 Kühn,Bernd 2042 0 1 0.38
4 4 Achatz,Kirstin 1937 4 Herzel,Dieter 2032 ½ ½ 0.37
5 5 Achatz,Michael 1857 5 Tresch,Lukas 2039 0 1 0.26
6 6 Ritter,Ralph 1938 6 Wallrodt,Peter 2023 ½ ½ 0.38
7 7 Langheinrich,Christian 1947 7 Huseynov,Ahad 2007 0 1 0.42
8 8 Wacker,Andreas 1805 8 Mäurer,Fabian 2007 0 1 0.24

 

4 Kommentare

Zum Kommentar-Formular springen

  1. Olaf

    Von Desaster zu sprechen finde ich ein wenig übertrieben. Bei einer Erwartung von 2,75 kann ein 1:7 schon mal passieren. FT hat eine junge und starke Mannschaft. Wenn da ein Fabian Mäurer (gegen den ich beim vorletzten Kongress verloren habe) an Brett 8 spielt. Dann ist das schon eine Hausnummer. FT und KL sind für mich die absoluten Titelfavoriten, KL begünstigt noch durch das Doppelspielrecht und jetzt haben sie noch den Ingo Bruch dazubekommen.

    Wir müssen sehen, daß bei den Spielen gegen NW, Schifferstadt, Bann und Orient etwas herauskommt. Realistisch muss man einfach sehen, dass wir die nominell schwächste Mannschaft sind. Wichtig war hier vor allem mal der Sieg gegen Bellheim.

    Jetzt Mund abwischen und weitermachen und gegen Orient nächstes Mal punkten.

    1. Michael Achatz

      Na ja natürlich kann mal so ein Ergebnis passieren, aber auch wenn Frankenthal eine starke junge Mannschaft hat haben wir gestern weit unter unseren Möglichkeiten gespielt.
      Das war teilweise und da schließe ich meine Partie mit ein, einfach schlecht was wir gestern gespielt haben.
      Da trifft dann der Begriff Desaster schon zu.
      Wie Du aber schreibst kommen ja die schlagbaren Gegner noch und da müssen wir dann voll da sein.

  2. Werner

    Man kann’s auch so sehen: mit den Nullen aus diesem Kampf hätte man sechsmal aus einem 4,5 : 3,5 das Gegenteil machen können. Dann doch lieber so 🙂

    1. Michael Achatz

      ja genau 🙂 Gegen Mainz machen wir es einfach wieder besser.

Kommentare sind deaktiviert.