Am letzten Sonntag musste unsere 2. Mannschaft im Heimspiel gegen Mutterstadt an die Bretter. Nach Meldeliste gehören beide Teams zu den TOP-Mannschaften in der 2. Pfalzliga. Doch während wir einige Stammspieler ersetzen mussten, konnte Mutterstadt aus dem „Vollen“ schöpfen und war dementsprechend favorisiert. Den zumeist stärkeren Mutterstadtern hielten wir unseren Siegeswillen entgegen und tatsächlich begann …
Am 07.09. musste unsere 1. Mannschaft in der Pfalzliga zum Saisonauftakt in Ramstein antreten. Mit unserer Verstärkung am 1. Brett waren wir guter Hoffnung, wenigstens einen Mannschaftspunkt mit nach Hause zu nehmen. Aber auch unsere Gastgeber waren gut aufgestellt und so kam es, dass das Spitzenbrett mit den beiden stärksten Spielern der kompletten Liga besetzt …
Am 15.08. fand wieder einmal der alljährlichen Freundschaftskampf gegen Haßloch statt. Es war das 27. Aufeinandertreffen der beiden Vereine, wobei wir diesmal die gastgeberrolle inne hatten. In 13 Einzelpartien wurde mit verkürzter Bedenkzeit von 90 Minuten plus 30 Sekunden je Zug um die Einzelpunkte gekämpft. Dabei waren Spielstärken vom Anfänger bis zum Pfalzligaspieler vertreten. Mit …
Beim gestrigen Kegeltreff waren nur Gerald und Michael am Start. Hierbei präsentierte sich Gerald in Topform und konnte einen 86,60 Schnitt spielen. Dabei gewann er alle 5 Durchgänge. Michael konnte mit seinem Schnitt von 74 Punkten trotzdem zufrieden sein.
Am 3. Spieltag der Kreisklasse B kam es zum Aufeinandertreffen unserer 6. und 7. Mannschaft. Die 7. Mannschaft hatte hierbei mit 3:1 klar die Nase vorn.
Mit ca. 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war auch das gestrige Seminar zum Thema Strategie wieder gut besucht. In diesem ersten Strategieseminar wurden erste Eindrücke vermittelt, was man unter Strategie in einer Schachpartie versteht. Neben Theorie wurden auch praktische Beispiele besprochen. Es wurde allerdings auch klar, dass man zum Thema Strategie mehr wie nur diese beiden Seminare benötigen wird, um das ganze Thema komplett zu vermitteln.
Am 12.12 findet das letzte Seminar im Jahr 2015 statt, wo es auch um das Thema Strategie gehen wird und dieses Seminar wird inhaltlich wie folgt aufgebaut sein:
1. Stunde: Freibauern, verbundene Bauern, rückständiger Bauern – zunächst theoretische Erklärung, danach ein praktisches Beispiel, an dem Vorteile und Nachteile erklärt werden, danach Resümee.
2. Stunde: Eigenschaften des Läuferpaars, Beispiel: wie kann man den Vorteil verwerten? Vorteil und Nachteil von Läufer gegenüber Springer: bei beiden Themen: Basiswissen – Mittelspielstrategie – Planfindung
3. Stunde: Einführung Stellungseinschätzung und Einführung in das Entwickeln von Plänen in Stellungen
Gleichzeitig bildet dieses Seminar die Grundlage für die Seminarreihe im Jahr 2016.
Mit einer starken Leistung konnte gestern Olaf Nazarenus das Novemberblitzturnier gewinnen. Aus 8 Partien holte er 7,5 Punkte und musste lediglich gegen Michael Achatz einen halben Zähler abgeben. Bis zur vorletzten Runde war es ein Kopf an Kopf Rennen zwischen Olaf und Michael. Michael hatte es in der vorletzten Runde mit Dieter Hess zu tun und musste sich Dieter im Endspiel geschlagen geben. Dies war gleichzeitig die Vorentscheidung, da Olaf in der letzten Runde spielfrei war und nur einen halben Zähler im gesamten Turnier abgegeben hatte. Auf dem geteilten 2.Platz folgten Dieter und Michael mit jeweils 6/8 vor Alexander Beck mit 4,5/8.
Gestern Abend wurde eine weitere Partie des Pokalviertelfinales gespielt. Es spielten Andreas Wacker gegen Roland Saive. Andreas kam hierbei gut aus der Eröffnung und setzte Roland unter Druck. Roland verteidigte sich aber gut und so gelangte man in ein Turmendspiel, wo jede Seite noch einen Turm und 5 Bauern hatte. Zwar war die Bauernstruktur von Andreas etwas besser, doch zu gewinnen war dieses Endspiel kaum. Man einigte sich daher auf die Punkteteilung.
Nun musste die Entscheidung im Blitzen fallen. In Partie 1 hatte Andreas bereits eine klar bessere Stellung erreicht, als Roland durch ein schönes Damenopfer auf h2 zum tödlichen taktischen Schlag gegen Andreas König ansetzte. Es folgte ein Turmmatt auf der h-linie zur 1:0 Führung für Roland.
In der zweiten Partie hatte Andreas bereits 3 Bauern mehr und es schien so, als müsse man in eine Entscheidungspartie gehen. Leider gelang es Andreas nicht den vorgeschobenen Bauern auf der c-Linie und die offene b-Linie für einen Schwerfigurenangriff zu nutzen. Die Zeit wurde knapp und er stellte einen Läufer ein.
Am Ende war die Partie stellungstechnisch und auf Zeit verloren, so dass Roland durch ein 2:0 im Blitzentscheid ins Pokalhalbfinale einzieht. Trotzdem war es von Andreas eine sehr starke Leistung und ein guter Pokalfight.
Eine spannende Pokalpartie lieferten sich gestern der Titelverteidiger Michael Achatz und Herbert Grube. Die Partie begann um 20:00 Uhr und bei der Auslosung der Farben durch den Turnierleiter Christian Sigl hatte Michael die schwarzen Figuren gezogen.
Herbert wählte einen soliden Stonewall Aufbau und attackierte Michaels Stellung früh am Königsflügel. Michael organisierte zunächst die Verteidigung am Königsflügel und versuchte dann zunächst einen Angriffsspringer vom Brett zu nehmen und anschließend am Damenflügel etwas zu unternehmen.
Im 18. Zug wollte Michael den weißfeldrigen Läufer tauschen um die Stellung weiter ausgeglichen zu gestalten und zu vereinfachen. Gespielt waren zu diesem Zeitpunkt 2 Stunden. Herbert verschärfte nun die Stellung mit c4, was allerdings nicht notwendig war und zunächst Angriff für Michael bedeutete. So langsam bewegte man sich in die erste Zeitnotphase nach 3 Stunden und Michael hatte einen Mehrbauern.
Herbert spielte nun auf Mattangriff, welchen Michael abwehren konnte. Die Zeitnot wurde indessen bei beiden Spielern immer größer. Herbert ließ die Möglicheit einer Zugwiederholung aus und spielte weiter auf Angriff. Kurz vor Blättchenfall wurden dann noch die Damen getauscht und es ging im Endspiel weiter, wo nun Michael zunächst wieder leichte Vorteile hatte.
In der Folge stabilsierte Michael die Stellung weiter und konnte noch einen zweiten Bauern gewinnen. Die Stellung wurde nun für Herbert immer schwieriger und man bewegte sich auf die finale Zeitnot zu. Nach 61 Zügen hatte Michael zwei verbundene Freibauern, welche nicht mehr zu stoppen waren und so gab Herbert diese spannende Pokalpartie kurz vor Mitternacht auf.
Kein Bonus für den Tabellenführer (Bericht von Dieter Hess)
Die Vorzeichen für das Spitzenduell in der 3.Runde waren nicht gut.
Mit den beiden Stammspielern Roland und Philipp sowie mit Nikita als einzigem festen Ersatz meldeten sich gleich drei Spieler in den Urlaub ab.
Die 3.Mannschaft hatte ihr Spiel zwar vorgezogen aber die Turnierordnung lies den Einsatz dieser Spieler nicht zu.
Auf der Suche nach einer vollen Mannschaft hagelte es weitere Absagen und am Ende waren wir froh, dass mit Manfred und Marcel alle Bretter besetzt werden konnten.
Die Schifferstadter waren nahezu in Bestbestetzung angetreten denn sie waren gegen den Tabellenführer Lambsheim II auf zwei Mannschaftspunkte aus.
Nach 29 Minuten hatten wir den ersten Punkt fast schon in der Tasche als der achte Schifferstadter den Raum betrat.
Es war Tims Gegner der den Kampf in Lambsheim vermutete und deshalb „fast“ zu spät kam.
An den Brettern 1-4 und 6 hatten wir die stärkeren Spieler, Schifferstadt war uns an den Brettern 5 und 7-8 überlegen oder gleichwertig.
Demnach erwarteten wir einen Ausgang zu unseren Gunsten.
Nach den beiden ersten Stunden musste sich lediglich Felix (Brett 2) sorgen um seine Stellung machen. Tim (1) und Daniel (6) hatten dafür leichte Vorteile – es schien alles „normal“ zu laufen. Daniel war der erste Punktelieferant der einen wilden Angriff seiner Gegnerin konterte und mit einem Damengewinn abschloss. Herbert Grube (4) fügte sich mit seiner Partie bald darauf an. Bei einem Generalabtausch behielt der den Überblick und mehr Material. Dieser Übermacht hatte seine Gegnerin nichts entgegen zu setzen. Marcel (8) lief die Zeit davon und mit ihr auch die ausgeglichene Stellung. Nach einem Fehlgriff war die Stellung nicht mehr zu retten. Zwischenzeitlich konnte Tim seine Stellung weiter verbessern. Doch dann kam die unglückliche Zugfolge mit dem Loch in der Kombination die ihn einen Turm und somit die Partie kostete. Manfreds (7) Partie schien ein typisches Remis zu werden. Nach einem großem Abtausch im Mittelspiel blieben im 30.Zug nur noch jeweils ein weißfeldriger Läufer und sechs Bauern auf dem Brett. Doch weil Manfreds König mit der Bewachung eines Freibauer beschäftigt war hatte sein Gegner leichtes Spiel. Gerald Becker (5) hatte den stärksten Gästespieler vor sich am Brett und verteidigte sich gut. Von zu viel Vorsicht geprägt schlug Gerald ein Bauernopfer seines Gegners aus. In der Analyse betrachtet hätte er mit etwas mehr Mut das Remis gerettet. So fand der Gegner das Loch in der „Steinmauer“ und gewann nach weiteren Zügen. Nach dem 4:2 Rückstand und mit der schwächeren Stellung von Felix war die Niederlage praktisch besiegelt. Dieters (3) Sieg war nur noch für die Statistiker von Interesse.
Mit Daniel und Dieter stellt Lambsheim das einzige Team in der Bezirksliga mit zwei Spielern die in allen drei Runden voll punkteten. Für die Mannschaft bedeutet dies dennoch nur Platz 4 in der Tabelle. In der nächsten Runde kommt mit Neustadt ein Titelaspirant nach Lambsheim. Wir erwarten ein schweres Spiel mit einem knappen Ergebnis.
Beim heutigen Kegeltreff waren 6 Schachspielerinnen und Schachspieler am Start. Gespielt wurden 6 Durchgänge und Gerald konnte hierbei seiner Favoritenrolle gerecht werden. Mit drei gewonnenen Durchgängen und einem Schnitt von 79 Punkten führte er das Feld souverän an. Trotz einiger schwacher Durchgänge konnte Michael zwei Durchgänge gewinnen und immerhin noch einen Schnitt von 73 Punkten erzielen. Dies war möglich, da Michael im letzten Durchgang mit 96 Zählern eine neue Bestmarke aufstellte. Alexander, welcher einen durchwachsenen Abend hatte konnter immerhin noch einen der drei Durchgänge für sich entscheiden.
in dieser Partie der 7. Runde wählte ich seit langem mal wieder die Grünfeldindische Verteidigung. Mein Gegner wählte eine Nebenvariante mit g3 und ich kam ganz gut ins Spiel. Die Pläne waren soweit klar und nun ging es noch an die Umsetzung. Im 27. Zug spitzte sich dann die lage langsam zu und mein Gegner wollte im Zentrum durchbrechen. Diesen Angriff musste ich überstehen, um dann selbst ins Rollen zu kommen. Leider waren wir beide mit jeweils ca. 3 Minuten Restbedenkzeit in aktuter Zeitnot. Nach 31. Qb6 übersah ich die gewinnbringende Fortsetzung mit Qc2, da ich zu sehr auf den Bauern d6 fixiert war. Nach Qd7 einigten wir uns auf die Punkteteilung, denn die Partie wäre wohl nach Nc5 in einem ungleichfarbigen Läuferendspiel geendet.
Vom 22.10 – 25.10 fand im 520 km entfernten Döbeln die 30. Döbelner Stadtmeisterschaft statt. An diesem schönen Turnier in Sachsen nahmen 36 Schachspielerinnen und Schachspieler aus der Region um Döbeln, sowie die beiden Lambsheimer Kirstin und Michael Achatz teil. Gespielt wurden 7 Runden und bei diesem Turnier war für die beiden Lambsheimer einiges drin. Hier ein Bericht zu den einzelnen Runden, sowie eine Bildgalerie:
In Runde 1 hatte es Kirstin mit Pierre Köpke zu tun DWZ 1628 und Michael spielte gegen Sadko Petersohn DWZ 1579 und Ello 1611.
Michael erwischte einen Start nach Maß und baute sich mit den schwarzen Steinen zunächst solide auf, ehe sein Gegner zwei drei Ungenauigkeiten spielte, welche dazu führten, dass die Partie bereits nach 18 Zügen entschieden war. Bei Kirstin war es ein auf und ab und zwischendurch hätte Kirstins Gegner in ein gewonnenes Endpsiel abwickeln können. Doch diese Chance nutzte er nicht, so dass Kirstin nach über 60 Zügen das Endspiel noch für sich entscheiden konnte.
In der Nachmittagspartie hatten dann Kirstin und Michael weniger Glück. Kirstin spielte mit Schwarz gegen Peter Abdurakhimov DWZ 1923 Elo 1988 und nach einem Eröffnungsfehler war die Partie ziemlich schnell verloren.
Michael spielte gegen FM Klaus-Dieter Kesik DWZ 2155 und Elo 2191 und Titelverteidiger. Nachdem Michael mit klaren Vorteil gegen die Königsindische Verteidigung seines Gegners aus der Eröffnung gekommen war, verzettelte er sich völlig unnötig ab dem 21. Zug immer mehr und verlor diese Partie, was absolut überflüssig war. Hier war deutlich mehr drin und Michael hätte diese Partie konsequenter weiter spielen müssen.
In Runde 3 hatte Kirstin Weiß gegen Jürgen Rudolph DWZ 1581 Elo 1750. Kirstin konnte diese Partie gewinnen, so dass Sie nun 2/3 Punkte auf dem Konto hat.
Michael hatte die schwarzen Steine gegen Stefan Weigel DWZ 1740. Mit der Russichen Verteidigung stand Michael immer solide, verpasste allerings die ein oder anderen schärfere Fortsetzung, so dass man sich nach dem Damentausch auf ein Remis einigte. Mit 1,5/3 hat Michael 50% und kann heute Nachmittag mit den weißen Figuren auf Gewinn spielen.
In Runde 4 dann ein Paukenschlag. Kirstin konnte nach nur 12 Zügen in nicht mal einer Stunde Spielzeit gegen den an 1 gesetzten Alexander Okrajnek DWZ 2151 und Elo 2280 gewinnen und ist nun mit 3/4 gut im Rennen. Michael spielte gegen Andreas Wenzel DWZ 1582 und Elo 1809. Irgendwie war der Aufbau seltsam, denn obwohl Michael voll entwickelt war stand er einem starken Königsangriff gegenüber, so dass er das Remisangebot seines Gegners annahm. Mit 2/4 ist Michael aktuell im Mittelfeld zu finden.
In Runde 5 musste Kirstin gegen Peter Kahn spielen DWZ 1919 und Elo 2058. In einer spannenden Partie hatte Kirstin sogar in Zeitnot die Chance 9 zügig Matt zu setzen, was sie leider nicht sah. Die Partie endete im Dauerschach. Michael spielte gegen Falk Zirnstein DWZ 1765 und Elo 1830, welcher mit Weiß ein Gambit wählte. Den Mehrbauern konnte Michael bis zum Ende der Partie behaupten, allerdings hatte er nach 19 Zügen bereits 100 Minuten Bedenkzeit verbraucht. In schwieriger, aber für Schwarz gewonnener Stellung einigte man sich auf Remis.
In Runde 6 gönnte sich Kirstin gegen Felix Teichmann DWZ 1913 und Elo 1965 eine Auszeit und man einigte sich bereits nach 8 Zügen auf die Punkteteilung. Mit 4/6 Punkten liegt Kirstin weiter gut im Rennen um die vorderen Plätze. Auch Michael remisierte gegen Werner Lange DWZ 1604 und Elo 1855, nachdem die Stellung unangenehm zu spielen war. Mit 3/6 hält sich Michael weiter im Mittelfeld
Runde 7 hatte es zum Abschluß nochmal in sich. Kirstin spielte gegen Ingo Voigt DWZ 1872 und Elo 1988. Trotz einer Ungenauigkeit in der Eröffnung konnte sie klaren Vorteil herausspielen und stand auf Gewinn. Allerdings war die Bedenkzeit knapp und so verspielte sie noch die gute Stellung, so dass sie die Partie verlor. Am Ende stehen bei Kirstin 4/7. Michael hatte es in der letzten Runde mit Hubert Reimann DWZ 1863 und Elo 1970 zu tun. Michael wählte die Grünfeldindische Verteidigung in der jede Seite die gewohnten Pläne verfolgte. In beidseitiger akuter Zeitnot einigte man sich nach 31 Zügen auf ein Unentschieden. Michael konnte das Turnier mit 3,5/7 beenden.
Am Ende belegte Kirstin mit 4/7 einen guten 7. Platz und konnte zudem den Damenpreis gewinnen. Michael konnte mit 3,5/7 den 16. Platz erzielen. Alles in Allem ein sehr gut organisiertes Turnier mit einem tollen Umfeld, wo man angenehm Schach spielen kann. Döbeln war also auf alle Fälle eine Reise wert und wenn es klappt sind wir auch im nächsten Jahr wieder mit dabei. An dieser Stelle auch nochmal ein großer Dank an Matjaz Pirs, welcher Kirstin bei der Vor- und Nachbereitung der Partien tatkräftig unterstützt hat. Ein wirklich tolles Schachwochenende geht nun zu Ende.
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