Am letzten Sonntag musste unsere 2. Mannschaft im Heimspiel gegen Mutterstadt an die Bretter. Nach Meldeliste gehören beide Teams zu den TOP-Mannschaften in der 2. Pfalzliga. Doch während wir einige Stammspieler ersetzen mussten, konnte Mutterstadt aus dem „Vollen“ schöpfen und war dementsprechend favorisiert. Den zumeist stärkeren Mutterstadtern hielten wir unseren Siegeswillen entgegen und tatsächlich begann …
Am 07.09. musste unsere 1. Mannschaft in der Pfalzliga zum Saisonauftakt in Ramstein antreten. Mit unserer Verstärkung am 1. Brett waren wir guter Hoffnung, wenigstens einen Mannschaftspunkt mit nach Hause zu nehmen. Aber auch unsere Gastgeber waren gut aufgestellt und so kam es, dass das Spitzenbrett mit den beiden stärksten Spielern der kompletten Liga besetzt …
Am 15.08. fand wieder einmal der alljährlichen Freundschaftskampf gegen Haßloch statt. Es war das 27. Aufeinandertreffen der beiden Vereine, wobei wir diesmal die gastgeberrolle inne hatten. In 13 Einzelpartien wurde mit verkürzter Bedenkzeit von 90 Minuten plus 30 Sekunden je Zug um die Einzelpunkte gekämpft. Dabei waren Spielstärken vom Anfänger bis zum Pfalzligaspieler vertreten. Mit …
Das Fernschachjahr 2017 hatte für Michael Achatz noch ein schönes Happy End. Bis kurz vor Jahresende liefen bei Michael noch die beiden Partien gegen LIM Mariola Babulova und LIM Elonora Antonia Mihai.
In beiden Partien waren bereits Gewinnstellungen erreicht und es musste noch 1 Punkt eingefahren werden, um die notwendigen 10,5/16 für die 1. CCM Norm zu erzielen. Noch vor Jahresende nach gut 18 Monaten Spielzeit gaben dann beide Spielerinnen die Partien auf, so dass am Ende Platz 2 mit 11,5/16 zu Buche stand. Sieger des Turniers wurde Franc Zajsek aus Slowenien mit 12,5/16.
Durch die beiden Siege konnte Michael zusätzlich die 2300er Marke knacken und im Nordsee Cup sollte die 2. CCM Norm (Correspondence Chess Master) nur noch eine Frage der Zeit sein.
Werner kam 2013 in unseren Verein und integrierte sich schnell. Seinen Tod mit erst 61 Jahren haben wir mit Bestürzung vernommen. Werner war maßgeblich an den größten Vereinserfolgen mit dem Aufstieg aus der 2.Pfalzliga und aus der 1.Pfalzliga beteiligt.
Bereits seit seiner Jugendzeit war Werner ein leidenschaftlicher Schachspieler. Bis 2002 spielte er mehrere Jahrzehnte für Ladenburg und war anschließend bis 2013 für Lampertheim aktiv.
In der laufenden Saison war er mit 4,5 Punkten aus 5 Spielen der erfolgreichste Spieler der 2.Mannschaft.
Er war ein netter Mannschaftskollege und an den Clubturnieren mit vollem Einsatz dabei. Beim Weihnachtsschnellschachturnier belegte er vor wenigen Wochen noch einen sehr starken 2. Platz.
Daneben war Werner oft als Zuschauer bei den Punktspielen der 1. und 3. Mannschaft anwesend und hat die Teams unterstützt.
Ebenso wollte er sich auch in der Jugendarbeit stärker einbringen und war dabei eine Schulschach AG in Maxdorf weiter zu führen.
Werner’s Tod hinterläßt bei uns eine große Lücke und wir werden ihn als Mensch und Schachspieler sehr vermissen. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Zu Gedenken an Werner hier 3 Siegpartien aus der aktuellen Saison zum Nachspielen:
Vom 26.12 – 30.12 fanden die DVM U16 in Walldorf statt. Die Lambsheimer Mannschaft mit Thomas Mühlpfordt (Brett1), Andreas Wacker (Brett2), Jonas Dalchow (Brett 3) und Mario Dalchow (Brett 4), konnte hierbei mit 5 Mannschaftspunkten aus 7 Runden Platz 16 erzielen.
Sieger des Turniers wurde der Hamburger SK mit 12 Mannschaftspunkten.
Gestern ging das 27. Erfurter Schachfestival zu Ende. Ein sehr schönes Turnier mit optimalen Spielbedignungen. Gespielt wurde im Radisson Blu in Erfurt, wo man auch direkt übernachten konnte. Antreten konnte man in 4 Turnieren (Meister-, Haupt-, Amateur-, und Seniorenturnier) und Kirstin und Michael gingen im Hauptturnier an den Start.
Kirstin schaffte hierbei einen Traumstart und konnte die ersten 4 Partien in Folge gewinnen und durfte ab Runde 3 im 17. Stock mit wunderschönem Blick über die Stadt Erfurt spielen. In Runde 5 kam es zum Aufeinandertreffen der beiden führenden Jascha Bonacic und Kirstin Achatz, wobei diese spannende Partie mit einem Remis endete. In Runde 6 gab es dann die erste Niederlage für Kirstin, doch auch in den beiden letzten Runden konnte sie nochmals überzeugen.
In der Schlussrunde unterlief ihr zwar ein Bauerneinsteller, doch in einem überzeugend geführten Turmendspiel sicherte sie sich den benötigten halben Punkt, um die Damenwertung sicher zu gewinnen. Am Ende war es dann mit 5,5/8 ein toller 14. Platz von 167 Teilnehmern.
Bei Michael lief das Turnier eher durchwachsen. Nachdem in Runde 1 sein Angiff abgewehrt wurde musste er mit einem Remis in das Turnier starten und auch in Rund 2 war mit den schwarzen Figuren nicht mehr drin.
In Runde 3 verpasste es Michael eine Ungenauigkeit in der Eröffnung auszunutzen und so verflachte auch diese Partie ziemlich schnell. Dann endlich in Runde 4 der 1. Sieg und es kam Hoffnung auf, doch noch ein gutes Ergebnis erzielen zu können.
In Runde 5 gegen Calvin Wenzel schaffte es Michael zunächst eine gute Stellung herauszuspielen, doch im entscheidenden Moment übersah er den Gewinnzug und sein Gegner konnte die Stellung konsolidieren und so endete auch diese Partie mit einem Remis.
In Runde 6 verlief mit Schwarz zunächst alles nach Plan und Michael konnte sich gut aufbauen, doch auch hier fand er in der Schlüsselstellung nicht die Vorteil bringende Fortsetzung, so dass am Ende die Punkteteilung erfolgte.
Gegen den 11-jährigen Ben Hagenbeck-Hübert versuchte er dann nochmal mit Weiß auf Sieg zu spielen und die Rechnung schien zunächst auf zu gehen. Er setzte Schwarz enorm unter Druck, so dass sich dieser nicht richtig entwickeln konnte. Auch hier verpasste Michael den entscheidenden Moment, um die schwarze Stellung zu knacken und am Ende einigte man sich hier ebenfalls auf die Punkteteilung.
Letzte Hoffnung lag nun auf der Schlussrunde, doch mit den Schwarzen Steinen kam Michael in eine unangenehme Variante in der Englischen Eröffnung, wo man sich zügig auf Remis einigte.
Am Ende war es dann Platz 60 und die Erkenntnis, dass v.a. im Mittelspiel an der Durchschlagskraft in entscheidenden Stellungen gearbeitet werden muss. Dazu wird es im kommenden Jahr bei zahlreichen Turnierteilnahmen genügend Möglichkeiten geben.
Im letzten Punktspiel vor Weihnachten empfing man zum Derby die 2. Mannschaft des SK Frankenthal. Auf Lambsheimer Seite rückte für Dragoslav Jevtovic Felix Wacker in die Mannschaft, so dass man gegen ersatzgeschwächte Frankenthaler leicht favorisiert in die Begegnung startete.
Doch die Begegnung verlief aus Lambsheimer Sicht alles andere als gut. Alexander Beck unterlief in der Eröffnung ein grober Fehler, so dass er direkt auf Verlust stand. An den anderen Brettern war zu diesem Zeitpunkt noch nicht viel passiert. Die Partie von Alexander ging dann auch als erste Partie verloren. In der Folge konnte Dr. Werner Mühlpfordt seine Partie an Brett 1 remisieren.
Olaf Nazarenus, welcher schlecht aus der Eröffnung kam, musste sich zudem mit akuter Zeitnot auseinandersetzen, wo er zunächst eine Figur einstellte. Am Ende konnte er diese Partie noch ins Remis retten.
Etwas Hoffnung machte der zwischenzeitliche Ausgleich von Kirstin Achatz gegen Gunter Hain in einer technisch stark gespielten Partie.
Doch die Freude blieb nicht lange, denn Felix Wacker, welcher bereits eine Minusqualität hatte, musste seine Partie zum 2:3 aufgeben.
Auch an Brett 3 lief an diesem Tag alles gegen Lambsheim. Thomas Mühlpfordt hatte hier einen Mehrbauern und eine gewonnene Stellung auf dem Brett und lehnte folglich ein Remis seinen Kontrahenten ab. Nach einem Fehler fand er sich aber plötzlich auf der Verliererstraße und musste die Partie zum 2:4 aufgeben.
In den letzten beiden Partien versuchten Ralph Ritter und Michael Achatz zumindest noch das 4:4 zu sichern. Beide Spieler standen besser und versuchten auf Sieg zu spielen. Ralph’s Gegner verteidigte sich zäh und so hatte Ralph am Ende nur noch einen Springer auf dem Brett, so dass diese Partie Remis endete. Damit war der Kampf entschieden.
Michael Achatz, welcher zunächst eine gute Position mit einem Mehrbauern herausgespielt hatte kam in der Zeitnot zunächst gewaltig unter Druck, doch er konnte die Stellung zunächst halten. Im 41. Zug stellte er dann eine Mattdrohung auf, welche der Gegner fast übersah, denn der Turm wäre fast auf einem Feld postiert worden, was direktes Matt nach sich gezogen hätte. Gerade noch folgte Td2 und Michael hatte eine gute Angriffsposition erreicht. Leider wurden zunächst die weiteren Angrifsversuche pariert und es fehlte der entscheidende Plan, um die Partie zu gewinnen. Angesichts des Spielstands von 2,5:4,5 nahm er schließlich das Remisangebot von Rainer Klaus an.
Mit dieser Niedlerage geht man nun mit genau 50% Mannschaftspunkten und Brettpunkten in die Weihnachtsferien. Mit 5:5 Mannschaftspunkten und 20 Brettpunkten hat man aktuell den 5. Platz und hat heute im Abstiegskampf eine gute Chance liegen lassen um weiter Boden gut zu machen.
Im neuen Jahr geht es dann direkt zum Tabellenführer nach Neustadt, wo man an die Leistungen gegen Bellheim und Mainz anknüpfen möchte.
Parallel zum Aufeinandertreffen der beiden dritten Mannschaften trafen in der Kreisliga die vierten Teams aufeinander. Hier hatte Lambsheim knapp mit 2,5:3,5 das Nachsehen.
Im Kellerduell empfing heute die 3. Mannschaft des SC Lambsheim den direkten Tabellennachbarn SC Schifferstadt III. Beide Teams waren bis zu diesem Zeitpunkt sieglos in der aktuellen Spielzeit und hatten nur einen Mannschaftspunkt auf dem Konto. Ein Sieg war also Pflicht, wollte man nicht abgeschlagen ans Tabelleende rutschen.
Beiden Team war die Bedeutung dieser Begegnung bewusst und so traten beide Mannschaften mit einer starken Aufstellung an, wobei Schifferstadt leichter Favorit war.
Am Ende jubelte Lambsheim, denn man konnte Schifferstadt mit 5:3 bezwingen, was vorallem den Siegen an den Brettern 2-5 zu verdanken ist. Besonders die Siege von Christine Ritter und Mario Dalchow gegen nominiell deutlich stärkere Gegner stellten die Weichen auf Sieg.
Durch diesen Sieg konnte man auf Grund der Niederlagen von Bobenheim-Roxheim und dem Schachhaus Ludwigshafen auf den 7. Tabellenplatz klettern. Im neuen Jahr geht es dann am 21.01 direkt weiter gegen Bobenheim-Roxheim, wo man dieses Ergebnis bestätigen muss.
Mit einer riesigen Überraschung endete unser diesjähriges Weihnachtstunier. Vereins- Schnellschach Meister wurde mit Jonas Dalchow zum zweiten mal in Folge ein Jugendspieler. Dabei ließ er gleich sechs Spieler aus der 1. und 2. Mannschaft hinter sich. Nur Olaf Nazarenus konnte ihm ein Remis abringen während deutlich stärkere Spieler wie Dragoslav Jevtovic, Felix Wacker und Dieter Heß den Kürzeren zogen. Bezeichnend für seine Kampfeslust war die letzte Runde in der Jonas in ausgeglichener Stellung das Remisgebot des bis dahin Führenden Dragoslav ausschlug.
Auch in den Ratinggruppen wurde hart gekämpft. Mit drei Punkten sicherte sich Franz Emrich den Pokal <1700 DWZ während sich die punktgleiche Christine Ritter den Pokal <1500 DWZ erkämpfte. Neben der Spiellust kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Bei gutem Essen waren die Teilnehmer und einige Kibitz bestens versorgt. Als Küchenfee lies Tanja Heß den Nachschub an Essen nicht abreißen.
Schon ab 17:00Uhr waren auch 10 unserer Jugendspieler in einem eigenen Turnier zu Gange. Gespielt wurde in einer Gruppe mit drei getrennten Wertungen. Doch hier wurde nicht einfach nur Schach gespielt, vielmehr stellten 16 Ereigniskarten den Spielverlauf manchmal völlig auf den Kopf. Beim „Erdbeben“ verschwanden die Spielsteine im Zentrum, bei der „Evakuierung“ mussten die Figuren um den König vom Brett oder beim „Seitenschach“ wurden die Bretter um 90° gedreht. All dies brachte viel Spaß und ließ auch den schwächeren Spielern gute Siegeschancen. Am Ende war es dann Henrik der sich im Blitzen scheiden gegen den punktgleichen Bjarne zum A- Gruppensieg durchsetzen konnte. Die B- Gruppe wurde von Niklas und die C- Gruppe von Tamara gewonnen.
Ob jung oder alt, bei der Siegerehrung erhielt jeder noch ein kleines Weihnachtsgeschenk. Mit unserem Weihnachtstunier beschließen wir ein erfolgreiches Schachjahr mit Highlights wie dem Aufstieg unserer 1.Mannschaft in die RLP Liga oder der gelungen Ausrichtung der RLP Einzelmeisterschaft. Wir freuen uns schon auf das kommende Jahr und wünschen allen Mitgliedern, Gönnern und Freunden des Schachclubs ein frohes Fest und einen guten Rutsch in 2018.
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