Am letzten Sonntag musste unsere 2. Mannschaft im Heimspiel gegen Mutterstadt an die Bretter. Nach Meldeliste gehören beide Teams zu den TOP-Mannschaften in der 2. Pfalzliga. Doch während wir einige Stammspieler ersetzen mussten, konnte Mutterstadt aus dem „Vollen“ schöpfen und war dementsprechend favorisiert. Den zumeist stärkeren Mutterstadtern hielten wir unseren Siegeswillen entgegen und tatsächlich begann …
Am 07.09. musste unsere 1. Mannschaft in der Pfalzliga zum Saisonauftakt in Ramstein antreten. Mit unserer Verstärkung am 1. Brett waren wir guter Hoffnung, wenigstens einen Mannschaftspunkt mit nach Hause zu nehmen. Aber auch unsere Gastgeber waren gut aufgestellt und so kam es, dass das Spitzenbrett mit den beiden stärksten Spielern der kompletten Liga besetzt …
Am 15.08. fand wieder einmal der alljährlichen Freundschaftskampf gegen Haßloch statt. Es war das 27. Aufeinandertreffen der beiden Vereine, wobei wir diesmal die gastgeberrolle inne hatten. In 13 Einzelpartien wurde mit verkürzter Bedenkzeit von 90 Minuten plus 30 Sekunden je Zug um die Einzelpunkte gekämpft. Dabei waren Spielstärken vom Anfänger bis zum Pfalzligaspieler vertreten. Mit …
Gegen den Tabellenführer aus Frankenthal musste man eine deutliche Niederlage einstecken. Mit nun 8:8 Mannschaftspunkten befindet man sich im Niemandsland der Tabelle.
(Bericht von Dieter Hess) Keine Punkte beim Tabellenführer
Ersatzgeschwächt war der Weg zum Tabellenführer nach Frankenthal erwartungsgemäß schwer.
Hinzu kam der kurzfristige Ausfall von Sandro, nachdem wir bereits Tim als unseren besten Spieler an die zeitgleich spielende 1.Mannschaft ausgeliehen hatten. Aus der 3. Mannschaft half uns dafür Christine erstmals in dieser Saison aus.
Am 7. Brett kam sie so gut aus der Eröffnung dass es ihr deutlich stärkerer Gegner wohl mit der Angst zu tun bekam und schon nach 10 Zügen ins Remis einwilligte. Bereits in der Eröffnung geriet Roland (Brett 5) in leichten Rückstand der sich lamgsam steigerte und mit einem Paukenschlag in einem erstickten Matt gipfelte. Nach ausgeglichenem Spiel ohne große taktische Manöver war es Andrė (6) der nach 14 Zügen als nächstes das Lambsheimer Punktekonto um einen halben Zähler aufstocke. Für ein weiteres Remis sorgte Matthias (4) dessen Leichtfigurenendspiel nicht zu gewinnen war.
Das war es dann aber auch schon mit den Lambsheimer Punkten. Als Dieter (3) noch dachte seine Stellung sei ausgeglichen hatte der Gegner längst den Gewinnweg im Kopf. Mit einem Opfer brach dieser in die Königsstellung ein und vollstreckte zum Matt. Zwar zeigte die Analyse dass das Opfer wiederlegt werden konnte, aber am Brett mit Zeitdruck schien die Wiederlegung zu gefährlich für den König zu sein. Die Königsstellung von Andreas (2) war bereits unter Druck als er sich für einen öffnenden Zug entschied. Die zusätzliche Schwäche nutzte der Gegner geschickt um den Druck weiter zu verstärken, bis ein größerer Materialverlust und somit die Niederlage nicht mehr aufzuhalten war. Philipp (8) kam eigentlich gut in die Partie. Bereits im 16. Zug konnte er einen Springer gewinnen und alle dachten die Partie nimmt den in solchen Fällen üblichen Verlauf. Für den Springer bekam der Gegner leichten Angriff und bereits im 23. Zug war der Vorteil dahin. Übrig blieb die bessere Initiative für den Ggener die er in der Folge zum Abtausch und Bauerngewinnen ausnutzte.
Zurecht hat unsere Mannschaft in Frankenthal verloren. Während die Frankenthaler der fast sicheren Meisterschaft entgegen steuern wird Lambsheim die Saison zumindest nicht schlechter als Platz 6 beenden. In der Schlußrunde geht es für unser Team gegen den abstiegsbedrohten ESV Ludwigshafen um die letzten Punkte. Als Favorit sollte ein Sieg gut möglich sein.
Am 8. Spieltag konnte Lambsheim III einen wichtigen Auswärtssieg gegen den Mitabstiegskonkurrenten aus Haßloch erzielen. Mit aktuell 5 Mannschaftspunkten belegt man einen Spieltag vor Saisonende den 8. Tabellenplatz.
Anbei gibt es noch die ausfürhlich kommentierte Gewinnpartie von Olaf Nazarenus aus der 6. Runde der SGM im Punktspiel zwischen Schwarz Weiß Bern und Brugg in der 2. Bundesliga Zone B.
Einen bitteren Rückschlag musste Michael Achatz im 21. World Cup Semi Finale hinnehmen. Nach dem Gewinn der Vorrunden Gruppe war er in seiner Halbfinalgruppe, welche am 30.06.2017 startete, lange Zeit Tabellenführer und auf dem Weg seine 1. IM Norm zu erzielen.
Neben 8 Remisen konnte er hierbei gegen GM Artis Gaujens, Christian Vormelker und den Engländer Brian Thompson gewinnen.
Auch in der Partie gegen den Österreicher Andreas Jedinger sah es lange Zeit sehr gut aus, allerdings rettete sich dieser ins Remis.
Am Ende musste sich Michael dann gegen den Niederländer J.E.F. Kaan geschlagen geben, so dass dieser mit ebenfalls 7 Punkten bei 3 Gewinnpartien durch die bessere Feinwertung den Gruppensieg sichern konnte. Dabei verfehlte er zusätzlich mit einem halben Punkt die IM Norm, für welche 7,5 Punkte benötigt wurden.
Im B-Turnier waren mit Andreas und Manfred Wacker zwei Lambsheimer am Start. Andreas belegte mit 4/7 Platz 62, wobei er mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein dürfte.
Manfred belegte mit 3/7 Platz 111 und blieb damit im Rahmen der Erwartungen.
Im A-Turnier waren gleich 5 Lambsheimer am Start. Hierbei spielte Tim Walther mit 5/9 ein sehr starkes Turnier, was ihm Platz 66 einbrachte. Besonderes Highlight war hierbei das Remis in Runde 5 gegen den Internationalen Meister Matthias Dann (Elo 2531). Bereits zuvor hatte Tim in Runde 1 den Internationalen Meister Leonid Sobolevsky (Elo 2202) besiegt und blieb bis in Runde 6 ungeschlagen.
Ebenfalls mit dem Ergebnis zufrieden sein dürfte Felix Wacker, welcher mit 3,5/9 Platz 165 belegte.
Auch Kirstin Achatz kann mit 3/9 und Platz 187 zufrieden sein.
Michael Achatz kam nach einem klassichen Fehlstart mit 0/3 immerhin noch auf 2,5/9 und Platz 207, wobei er mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden sein kann.
Roland Saive hingegen kann mit dem Ergebnis von 1,5/9 bei einem kampflosen Punkt nicht zufrieden sein. Am Ende belegte er Platz 218.
Dragoslav Jevtovic ist aktuell nicht zu stoppen. Im dritten Monatblitzturnier des Jahres gewann er das dritte mal. Allerdings war das Märzblitzturnier auf Grund des parallel laufenden Pfalz Opens mit 5 Teilnehmern sehr schwach besetzt.
Lange Zeit gab es keinen Beitrag mehr zum Thema Fernschach, doch in den letzten Monaten ist einiges passiert. Hier die wichtigsten Informationen von Turnieren mit Beteiligung von Lambsheimer Spielerinnen und Spielern
IM Norm für Kistin Achatz
Beim aktuell laufenden 10. Baltic Cup konnte sich Kirstin Achatz ihre erste IM Norm sichern. Im Turnier ist sie für das Team Germany 4 an Brett 4 am Start gewesen. Gespielt wird in diesem Turnier an jeweils 8 Brettern. Für das Erreichen der IM Norm wurden hierbei 6,5/12 benötigt. Nach 11 Remisen konnte Kirstin sich die Norm durch den Sieg gegen IM Barbara Bolz sichern.
Kirstin Achatz gewinnt mit Team Germany den DANUBE CUP
Am 15.04.2016 startete der V. Danube Cup-Paul Darmogray Memorial. Insgesamt waren 12 Mannschaften mit jeweils 6 Brettern am Start und Kirstin Achatz spielte hierbei für das Team Germany an Brett 6. Kirstin erzielte hierbei eine Score von 6,5/11 bei zwei Siegen und 9 Remisen. Das Team Germany konnte dieses Turnier vor den Teams aus Italien und Österreich gewinnen.
Michael Achatz gewinnt mit Team Germany den Nordsee Cup
Am 26.09.2016 startete der 3. Nordsee Cup. Bei diesem Turnier waren 11 Mannschaften am Start. Gespielt wurde jeweils an 5 Brettern. Michael Achatz war hierbei für das Team Germany an Brett 6 im Einsatz. Das Team Germany konnte dieses Turnier vor Frankreich und Dänemark gewinnen, wobei Michael eine Score von 7,5/10 erzielen konnte mit jeweils 5 Siegen und 5 Remis.
Bsonders sehenswert ist hierbei die Partie gegen Ola P. Mogstad.
Kirstin und Michael Achatz gewinnen 3. Mixed Pokal des BdF
Am 12.02.2015 startete die 1. Vorrunde des 3. Mixed Pokals. Bei diesem Turnier spielen jeweils ein Spieler und eine Spielerin zusammen. Dieses Qualiturnier konnte Kirstin und Michael als Gruppensieger gewinnen.
Am 01.02.2018 startete dann die Endrunde des Turniers mit 4 Paaren, wobei doppelrundig gespielt wurde. Am Ende entschied eine einzige Gewinnpartie über den Turniersieg, welche Michael Achatz gegen Elke Schludecker erzielen konnte.
In der 6. Runder der Schweizer SGM waren drei Lambsheimer Spielerinnen und Spieler am Start. Für Schwarz Weiß Bern spielte Olaf Nazarenus in der 2. Bundesliga Zone B gegen Brugg. Hier konnte man mit 5:3 gewinnen, wobei Olaf einen Sieg gegen Donjan Rodic erringen konnte. Duch diesen Sieg liegt Bern im sicheren Mittelfeld der Liga.
In der 1. Regionalliga Zone B waren Kirstin und Michael Achatz für Riehen 2 am Start. Hier geriet man im Verlauf der Begegnung mit 0:3 in Rückstand. In den letzten drei Partien konnten zwar Rolf Ernst und Kirstin Achatz ihre Partien gewinnen. Michael Achatz hingegen musste im Endspiel in eine Zugwiederholung einwilligen, da es keine alternativen Züge gab, welche die Stellung gehalten hätten. Am Ende eine bittere Niederlage für Riehen 2, welches nun mit 5 Mannschaftspunkten um den Klassenerhalt bangen muß.
So langsam aber sicher fallen in der 1. Pfalzliga die Entscheidungen. Während der SK Ludwigshafen nach seinem 6,5:1,5 Erfolg gegen den SK Dahn am Spitzenduo aus Bann und Schifferstadt dran bleibt, musste der SC Haßloch gegen den SK Zweibrücken eine krachende 1,5:6,5 Niederlage einstecken und steht somit vor dem letzten Spieltag kurz vor dem Abstieg.
Zweibrücken hatte zu diesem wichtigen Punktspiel zum ersten Mal in dieser Saison ihre beiden Spitzenspieler ans Brett gebracht, so dass es klar war, dass es eine schwere Aufgabe werden würde. Beim Spielstand von 0,5:2,5 musste sich gegen 13:45 Kirstin Achatz gegen Matthias Heidenreich (DWZ 2205) geschlagen geben. In der letzten laufenden Partie musste schließlich auch Michael Achatz um 15:45 Uhr gegen Hannes Callem (DWZ 2148) die Segel streichen.
Ralph Ritter hingegen konnte für die 12er seine Partie gegen Dieter Meyer (DWZ 1875) gewinnen.
Am letzten Spieltag wird es sich entscheiden, wer aufsteigt und wer den Gang in die 2. Pfalzliga antreten muss. Haßloch muss hierbei gegen den Aufstiegskandidaten Bann antreten und muss zugleich hoffen, dass Mutterstadt gegen Ramstein-Miesenbach punktet.
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